US-amerikanischer Organist Jonathan William Moyer zu Gast im Freiberger Dom
von Anacker, Hiltrud
Im Rahmen der Freiberger Abendmusiken ist am Donnerstag, dem 30. Juli, um 19.30 Uhr der amerikanische Organist Jonathan William Moyer an den beiden berühmten Silbermann-Orgeln des Freiberger Domes zu erleben. Der Musiker aus Ohio zählt zu den international gefragten Konzertorganisten und verbindet in seinem Programm Werke des italienischen, französischen und norddeutschen Barock mit Kompositionen Johann Sebastian Bachs.
An der Kleinen Silbermann-Orgel erklingen unter anderem eine virtuose Ciaconna von Bernardo Storace sowie Johann Pachelbels klangvolles Magnificat quarti toni. An der Großen Silbermann-Orgel spannt sich der Bogen von Louis Marchands prachtvollem Grand Dialogue über die ausdrucksstarke Choralfantasie „Nun komm der Heiden Heiland“ von Nicolaus Bruhns bis zu Johann Sebastian Bachs eindrucksvollem Präludium und Fuge e-Moll. So kommen beide historischen Silbermann-Orgeln mit ihren unterschiedlichen Klangfarben eindrucksvoll zur Geltung.
Jonathan William Moyer ist Associate Professor für Orgel am Oberlin Conservatory of Music in Ohio und Organist der Church of the Covenant in Cleveland. Seine Konzerttätigkeit führte ihn bereits durch Nordamerika, Europa und Asien. Zu den Stationen der vergangenen Jahre zählen unter anderem die Yale University, die Frauenkirche Dresden, St. Katharinen in Hamburg, St. Jakobi in Lübeck sowie bedeutende Kathedralen in Spanien. Neben seiner internationalen Konzerttätigkeit ist er als Hochschullehrer, Gastdozent und Juror bei renommierten Orgelwettbewerben gefragt. Besondere Anerkennung fand auch seine Einspielung norddeutscher Orgelliteratur auf der historischen Stellwagen-Orgel in Lübeck.
Tickets: 10 Euro, ermäßigt 7 Euro. Sehr gefragt ist auch die Jahreskarte, die für 75 Euro den Besuch aller Konzerte der Saison ermöglicht.
Tickets und Informationen zur gesamten Saison sind über den Domladen Freiberg, in der Tourist Information Freiberg und online über www.reservix.de erhältlich.