Kirche in Sachsen

Ev.-Luth. Kirchgemeinde Bobritzsch

Pfarrerin Dorothee Lange-Seifert
Niederbobritzsch
Pfarrgasse 1
09627 Bobritzsch-Hilbersdorf

Telefon037325/6339
Fax037325/6339
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Bürozeiten Oberbobritzsch

Mittwoch 15.00–17.00 Uhr

Bürozeiten Niederbobritzsch

Dienstag 9.00–12.30 Uhr und 16.00-18.00 Uhr

Vertretung Naundorf

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Alte Hauptstraße 13 | 09627 Bobritzsch-Hilbersdorf
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Kirche St. Nicolaus OberbobritzschErstmals wird die Kirche St. Nicolaus 1392 erwähnt. Jede Christengeneration hat ihre Kirche erhalten und verändert. Davon zeugt eine reiche Ausstattung: Der Flügelaltar mit dem thronenden St. Nicolaus von 1521, die Emporenmalerei von 1711, der Rest zweier alter Kirchenstände (zimmerartig umbaute Sitzplätze), die ursprünglich 1manualige Silbermann-Orgel von 1716 (die aber leider radikal verändert worden ist, so dass nur noch Weniges an Silbermann erinnert), die Jugendstilmalerei an der Decke, 2 bleiverglaste Fenster (sinkender Petrus und Himmelfahrt Christi) aus der Zeit nach dem 1. Weltkrieg und das 3fache Bronzegeläut von 1902. 2010 erhielt das Kirchenschiff neue Fenster, Sandsteinplatten und einen Neuaufbau für das Gestühl. Das Mauerwerk wurde abgedichtet.

Kirche NiederbobritzschDas Alter der Niederbobritzscher Kirche ist unbekannt, wird aber zwischen 600 und 700 Jahren liegen. Das Gotteshaus ist hell und schlicht in seiner Ausstattung mit Altar (darauf ein Bild, wie Jesus mit seinen Jüngern das letzte Mahl feiert), Kanzel (darauf Bilder der  4Evangelisten und von Jesus) und Taufstein. 1632 brannte die Kirche mit ihrem hölzernen Dachreiter ab, wurde wieder aufgebaut und immer wieder unter großen Opfern renoviert und verändert. 1853/54 vergrößerte man das Schiff und errichtete einen steinernen Turm. 1931 erhielt die Kirche ihr jetziges Aussehen mit einer Aussichtsplattform, von der man einen weiten Blick hat. Die 2manualige Orgel von 1854/55 ist ein Werk des Borstendorfer Orgelbauers Christian Friedrich Göthel. Die einstigen Bronzeglocken wurden ein Opfer der Kriege. Seit 1957 erklingen 3 Stahlgussglocken.

Kirche NaundorfDie Dorfkirche in unmittelbarer Nähe des Tharandter Waldes wurde 1783 erbaut, nachdem ihr Vorgängerbauwerk baufällig geworden war. Das symmetrisch angeordnete Interieur erinnert an den barocken Baustil, der in dieser Kirche in schlichter Wese aufgenommen wurde (Bauern-Barock). Der Kanzelaltar wurde 1784  gebaut. Neben dem Taufstein ist auch das1625 gestiftete Altarkruzifix älter als die Kirche. Die Orgel wurde 1904 von der Dresdner Orgelbaufirma Jehmlich erbaut und gegenüber dem Altar eingebaut.  Zwei Stahlglocken und eine Bronzeglocke werden heut noch von Hand geläutet.

Kirche HilbersdorfDie Hilbersdorfer Kirche wurde 1642 erbaut, nachdem die Vorgängerkirche 1639 durch schwedische Soldaten vernichtet worden war. Die heute im Musikinstrumentenmuseum der Universität Leipzig befindliche Orgel von Gottfried Silbermann wurde 1724 für die Kirche Hilbersdorf gefertigt und 1907 an das Musikhistorische Museum in Köln verkauft, da sich die Gemeinde ein größeres Instrument wünschte. Über viele Jahrzehnte hinweg war die Urheberschaft der Orgel durch Silbermann umstritten, konnte aber auf einem wissenschaftlichen Symposium am 22.10.2010 in Leipzig abschließend geklärt werden.

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