Kirche in Sachsen

Liebe Schwestern und Brüder,

die letzten 24 Stunden waren für unsere Landeskirche aufwühlend.

Die Entscheidung unseres Landesbischofs und die darauf folgende Erklärung, welche auf der Internetseite unserer Landeskirche nachzulesen ist, veranlasst uns zu dieser Abkündigung.

Alle in der Leitung der Kirche stehenden Schwestern und Brüder sind zur Stunde mit der Klärung und der Festlegung der weiteren Schritte befasst.

Dazu bitten wir Sie heute um Ihre Fürbitte für unsere Landeskirche und ihre Leitung, verbunden mit all den weiteren Anliegen, die uns zur Stunde in den Gemeinden beschäftigen.

Wir wissen uns verbunden im Christusbekenntnis des Wochenliedes an diesem Sonntag

Ach sucht doch den, lasst alles stehn,
die ihr das Heil begehret;
er ist der Herr, und keiner mehr,
der euch das Heil gewähret.
Sucht ihn all Stund von Herzensgrund,
sucht ihn allein; denn wohl wird sein
dem, der ihn herzlich ehret.

Das Kollegium des Landeskirchenamtes

www.evlks.de

Ich bin angetreten mit dem Wunsch, die verschiedenen Positionen innerhalb der Landeskirche wieder einander näher zu bringen. Mein oberstes Ziel war und ist die Einheit der Kirche. Ich muss mit großem Bedauern feststellen, dass die aktuelle Diskussion um meine Person diesem Ziel schadet. Sie ist nicht nur für mich persönlich, sondern auch für die gesamte Kirche derzeit eine Belastung. Um Schaden von meiner Kirche abzuwenden, habe ich mich entschieden, mein Amt zum nächstmöglichen Zeitpunkt zur Verfügung zu stellen.

Ich stehe für konservative Positionen und Werte, die ich in einem langen Entwicklungsprozess für mich als richtig erkannt habe. Dabei war die Begegnung mit Jesus Christus und mein Glaube für mich prägend. Der Weg in die Kirche hat mich verändert. Positionen, die ich vor 30 Jahren vertreten habe, teile ich heute nicht mehr.

Meine Landeskirche, alle die in ihr Dienst tun und alle Gemeindeglieder bitte ich aufeinander zu zugehen. Unsere Kirche steht gegenwärtig vor großen Herausforderungen, die wir nur gemeinsam bewältigen können. Ich danke allen für die Unterstützung und das entgegengebrachte Vertrauen. Lassen Sie sich an die Worte Jesu erinnern: „Ich habe ihnen die Herrlichkeit gegeben, die Du mir gegeben hast, damit sie eins seien wie wir eins sind.“ (Johannes 17, 22).

Dr. Carsten Rentzing
Landesbischof

www.evlks.de

 

 Am 24.09.2019, 19 Uhr zeigt die Diakonie Sachsen, in einer gemeinsamen Veranstaltung mit KINOPOLIS Freiberg den Film „Die Mission der Lifeline“. Anschließend wird es eine Diskussionsrunde mit dem Regisseur Markus Weinberg, dem Gründer von „Mission Lifeline“, Axel Steier und dem Vorstandsvorsitzenden der Diakonie Sachsen, OKR Dietrich Bauer geben.

Sie wurden verklagt, beschossen und blockiert!

Wie eine Gruppe Dresdner, gegen viele Widerstände, ein Schiff ins Mittelmeer brachte, um Menschen vor dem Ertrinken zu retten.

„Sie ist das neueste Symbol dafür, dass in Europas Flüchtlingspolitik nichts mehr so ist, wie es mal war.“ (Tagesschau)

„Der Film ist ein zeitgeschichtliches Dokument, der zeigt wie Europa seine Menschlichkeit aufs Spiel setzt.“ (DOK.fest München)

Zwei Jahre hat Markus Weinberg den Dresdner Seenotrettungsverein mit der Kamera bekleidet. Von den Gründungstagen, der Suche nach einem Schiff, bis auf See vor die libysche Küste, mit dem Ziel Flüchtlinge vor dem Ertrinken zu retten.

In ihrer Heimatstadt Dresden musste die Crew der MISSION LIFELINE für diese Idee nicht nur Ermittlungen und Prozesse aushalten. Auch auf See, bei dem Versuch Leben zu retten, entwickelte sich ihr Vorhaben zunehmend zu einem Kampf um die europäische Idee.

Den Trailer zum Film finden Sie: hier 

Ticketpreis: 6,30/erm.5,30 (Schüler/Kinder/Schwerbeschädigte)

 

Superintendentin Hiltrud Anacker Am 1. Juni 2019 begann für Hiltrud Anacker der Dienst als Superintendentin des Kirchenbezirkes Freiberg. Am Sonntag, dem 23. Juni wurde sie nun in einem feierlichen Gottesdienst von Landesbischof Carsten Rentzing im Dom St. Marien in Freiberg in dieses Amt eingeführt. Als Assistenten wirkten Herr Bernd Walter vom Kirchenbezirksvorstand und Pfarrerin Maria-Theresia Kaiser mit.

Die Superintendentin ist die leitende Geistliche des Kirchenbezirkes. Zu ihren Aufgaben gehören unter anderem Besuche in den Kirchgemeinden gemeinsam mit den Fachberatern für Kinder- und Jugendarbeit und Kirchenmusik und die Ordination, Amtseinführung und Verabschiedung von Pfarrerinnen und Pfarrern im Kirchenbezirk. Außerdem vertritt Sie den Kirchenbezirk gegenüber den Landkreisen Mittelsachsen und Sächsische Schweiz-Osterzgebirge.

 

DRESDEN - In der von Landesbischof Dr. Rentzing angeordneten Kanzelabkündigung für die Sonntage "Kantate“ (19.5.) und „Rogate" (26.5.) ruft die Kirchenleitung dazu auf, vom Wahlrecht Gebrauch zu machen.

Suche Frieden und jage ihm nach! Psalm 34,15

Gehet hin in Frieden

Mit diesem Gruß gehen wir aus dem Gottesdienst. Es ist kein Gruß, der zum Rückzug auffordert. Es ist ein Gruß, der uns auf den Segen vorbereitet. Gesegnet gehen wir aus dem Gottesdienst. Wir gehen getrost auf das zu, was uns erwartet. Wir gehen auf die zu, die uns erwarten. Wir gehen gestärkt durch Gottes Wort, das wir gehört haben. Gestärkt durch Jesus Christus selbst, der uns im Abendmahl begegnet ist, nehmen wir unsere Verantwortung wahr. An diesem Sonntag sind wir dazu aufgefordert, das bei den Wahlen für unsere unmittelbare Heimat und in Europa zu tun.

Wegweisung erhalten

Am Anfang des gesellschaftlichen Aufbruchs 1989 steht der konziliare Prozess – eine ökumenische Bewegung für

  •  Gerechtigkeit
  •  Frieden
  •  Bewahrung der Schöpfung

Die Aufgaben und Ziele sind genannt:

  • Unser Einsatz für Gerechtigkeit; für den Ausgleich dort, wo wir Ungerechtigkeit sehen, Benachteiligung wahrnehmen, wo andere übersehen werden.
  • Unser Einsatz für den Frieden in uns selbst und den Frieden in der Welt.
  • Unser Einsatz für Gottes gute Schöpfung. Damit ist die Zukunft unserer Kinder und Enkel im Blick – die Welt, in der sie leben werden.

Die Jahreslosung dieses Jahres »Suche Frieden und jage ihm nach!« ermuntert uns, darin nicht nachzulassen.

Die Stimme abgeben

Die Stimme abgeben: Das heißt heute alles andere als sprachlos zu sein. Wir nehmen Verantwortung wahr und bringen unsere Stimmen ein, wenn wir wählen. Die Jahreslosung beschreibt eines der wesentlichen Ziele, das wir dabei im christlichen Glauben vor Augen haben. »Suche Frieden und jage ihm nach!«

Das gilt in unserer Nachbarschaft - das gilt für Europa, in dessen Herz Deutschland liegt: Trotz der Schuld des Holocausts und des Zweiten Weltkriegs hat die europäische Staatengemeinschaft unser Land in seine Mitte genommen und am Aufbau eines friedlichen Europas beteiligt. Die Wiedervereinigung ist eine Frucht dieser Gemeinschaft. Heute sind wir auch hier zur Wahl aufgerufen und dazu, den Frieden in Europa weiter zu stärken.

Die Kirchenleitung der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens ruft ausdrücklich dazu auf, vom Wahlrecht Gebrauch zu machen und die Zukunft unseres Landes in freien Wahlen  mitzubestimmen.

Dr. Carsten Rentzing,

Landesbischof und Vorsitzender der Kirchenleitung

Zu einem Themenabend im Rahmen der ‚Woche für das Leben‘ 2019 wird am 8. Mai um 19:00 Uhr in das Deutsche Hygiene-Museum Dresden eingeladen. Unter dem Leitthema „Leben schützen. Menschen begleiten. Suizide verhindern“ möchte in diesem Jahr die ökumenische Woche für das Leben mit der sächsischen Auftaktveranstaltung den Gründen von Depression und Todeswünschen nachgehen und Wege für eine bessere Prävention und Versorgung suizidgefährdeter Menschen aufzeigen.

So stellt der Themenabend vielfältige Beratungsangebote beider Kirchen für suizid-gefährdete Menschen verschiedener Altersgruppen und ihre Angehörigen in den Mittelpunkt. Fachleute aus Seelsorge, Beratung und Medizin sowie Betroffene sprechen über ihre Erfahrungen und sind Gesprächspartner für die Fragen des Publikums. Nach dem Plenum besteht Gelegenheit, persönliche Fragen direkt mit den Fachleuten anzusprechen.

Zu Eingangsstatements werden erwartet: Peter Pertzsch, Klinikseelsorger und Pfarrer im SKH Großschweidnitz, Katja Bormann, Dresdner Bündnis gegen Depression e.V., Dr. Ute Lewitzka, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie und Leiterin der AG Suizidforschung am Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden, die Journalistin Anja Polenz,

Geschäftsführerin Dresden Fernsehen sowie Diana Kotte, Peerberater des Online-Suizidpräventionsprojekts U25, mit einem Gastbeitrag.

Die Moderation hat Georg Teichert, Kinder- und Familienbeirat Leipzig, übernommen. Musikalisch begleitet wird die Veranstaltung durch den Leipziger Musiker Rany Dabbagh.

Die Veranstalter der offenen Podiumsdiskussion in Dresden sind das Deutsche Hygiene-Museum Dresden, die Evangelische Aktionsgemeinschaft für Familienfragen sowie die Evangelisch-Lutherische Landeskirche Sachsens und das katholische Bistum Dresden-Meißen. Der Eintritt ist frei.

Seit 27 Jahren engagieren sich die Deutsche Bischofskonferenz und die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) in jedem Frühjahr mit der „Woche für das Leben“ für Wert und Würde des menschlichen Lebens und für dessen Schutz in allen Lebensphasen. In diesem Jahr findet die „Woche für das Leben“ auf Initiative der katholischen und der evangelischen Kirche bundesweit vom 4. bis 11. Mai statt.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Ev.-Luth. Superintendentur Freiberg   |   Untermarkt 1   |   09599 Freiberg

Telefon03731/203920   |   Fax03731/2039212   |   KontaktDiese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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