Kirche in Sachsen

Im Rahmen seiner Visitationsaufgaben besucht Landesbischof Jochen Bohl vom 22. bis 27. November unseren Kirchenbezirk. Die Visitation führt den Landesbischof in Kirchgemeinden und Einrichtungen in der Region Dippoldiswalde im Osten des Kirchenbezirks, wo er mit haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitern zusammenkommt. Das Gebiet des früheren Kirchenbezirks Dippoldiswalde wurde lange nicht von einem Landesbischof visitiert. Den damals noch eigenständigen Freiberger Raum besuchte Bohl dagegen erst vor fünf Jahren.

Der Landesbischof wird sich in seinen Begegnungen mit den Mitarbeitern über das Zusammenwachsen der früheren Kirchenbezirke zum vergrößerten Kirchenbezirk Freiberg informieren, soziale und betriebliche Einrichtungen besuchen sowie in Gesprächen mit unterschiedlichen Gruppen Zukunftsfragen der Kirche ansprechen.

Zu Beginn seiner Visitation trifft sich Landesbischof Bohl am 22. November mit dem Kirchenbezirksvorstand, der in der Seifersdorfer Kirchenscheune zur Beratung zusammen kommt. Zur gleichen Zeit werden Vertreter des Landeskirchenamtes am Universitätsgottesdienst im Freiberger Dom teilnehmen. Am Mittwoch stehen Termine in Dippoldiswalde, Reichstädt und Schmiedeberg auf dem Programm, wo der Landesbischof u.a. diakonische Einrichtungen (Wichernhaus, Kindertagesstätte Reichstädt) besuchen wird. In Schmiedeberg informiert sich Bohl über das Jugendprojekt Papua-Neuguinea unseres Kirchenbezirkes.

Am Donnerstag, 24. November, wird der Landesbischof um 10.00 Uhr an der Eröffnung der Adventsaktion „Stollenpfennig" in der Schmiedeberger Bäckerei Pfützner teilnehmen. Nach Gesprächen im Martin-Luther-King-Haus besucht er am frühen Nachmittag in Borlas (Höckendorf) eine Bio-Schaukäserei, bevor er um 17.00 Uhr im Pfarrhaus in Oelsa mit Bürgermeistern, Land- und Bundestagsabgeordneten zusammen kommt.

Der Abschlussgottesdienst am Sonntag, 27. November wird in der Dippoldiswalder Stadtkirche, 10:15 Uhr gefeiert. Landesbischof Jochen Bohl wird die Predigt im Gottesdienst halten.

 

Die Kirchgemeinde Lichtenberg lädt herzlich zu einem offenen Gesprächsabend am 17. November 2011 um 19.30 Uhr in das Pfarrhaus ein. Das Thema des Abends lautet: "Demenz und Alzheimer-Demenz - wenn die ganze Welt versinkt und wenn aus Unsicherheit Misstrauen werden kann".

Als Gäste und kompetente Gesprächspartner hat sich die Gemeinde Frau Gisela Schönfeld, Pflegedienstleiterin der Diakonie-Sozialstation Freiberg und Herrn Rico Schramm, Pflegedienstleiter Seniorenheime Freiberg eingeladen. Beide werden über die ersten Anzeichen dieser Krankheit und den Verlauf berichten. Außerdem informieren sie über Hilfsangebote.

 

Zu einem Vortrag mit Prof. Dr. Martin Gillo (Ausländerbeauftragter des Sächsischen Landtags) lädt am 3. November 2011 der Gesprächskreis Weißenborn-Berthelsdorf um 19.30 Uhr nach Berthelsdorf ins Bürgerhaus ein.

Prof. Dr. Martin Gillo: "Wir leben in einer Zeitenwende. Aus der eigenen Bevölkerung werden wir unseren Fachkräftebedarf nicht mehr decken können; denn wir schrumpfen jede Generation um 35%. Jedes Jahr verlassen 30.000 Menschen aus Sachsen unseren Freistaat. Das ist fast so viel wie die Stadt Freiberg. Jedes Jahr.

Wie können wir in Zukunft den Fachkräftebedarf decken? Die besten Talente aus der Welt kommen nur, wenn sie nicht nur als Experten sondern auch als Menschen geachtet werden. Dafür müssen wir zur Willkommensgesellschaft werden."

 

Die Kirchgemeinde Hilbersdorf lädt herzlich ein zum Kirchenkino. Am Donnerstag, den 13. Oktober, 19.00 Uhr wird in der Kirche Hilbersdorf der Film „Das Konzert" gezeigt.

Andrei Filipov (Aleksey Guskov) war einst Dirigent des legendären Bolschoi-Orchesters in Moskau. Aufgrund seiner Weigerung, jüdische Musiker aus dem Orchester zu entlassen, wurde er vom kommunistischen Regime zur einfachen Putzkraft degradiert. Als ihm ein Fax des Pariser „Theatre du Ch´àtelet „ in die Hände fällt, in dem das Bolschoi-Orchester zu einem Konzert in die französische Hauptstadt eingeladen wird, entschließt sich Andrei seine Chance zu nutzen: Er verwischt alle Spuren der Existenz des Faxes und beschließt, mit seinem einstigen Orchester nach Paris zu fahren. Dafür muss er allerdings seine alten Kumpanen zusammentrommeln, was sich als gar nicht so einfach herausstellt. Diese fristen ihr Dasein nämlich inzwischen als Taxifahrer, Umzugshilfen und Straßenmusikanten ...

Der Eintritt ist frei. Über eine Spende freut sich die Kirchgemeinde!

Mit einem Konzert des Brass Collegium Sachsen beginnt in der Kirche Colmnitz am 7. Oktober um 20 Uhr die Feier zum 60-jährigen Chorjubiläum des Posaunenchores Colmnitz. Nach gemeinsamen Proben mit Bläsern aus dem Kirchspiel Höckendorf und dem Partnerposaunenchor Langensteinach/Franken feiert die Gemeinde am Sonntag, den 9. Oktober, 13.30 Uhr den Festgottesdienst mit besonderer Bläsermusik.

Gleichzeitig freut sich die Kirchgemeinde über den Abschluss des 1. Bauabschnitts der Innensanierung der Kirche. Dabei wurde neben der Erneuerung der gesamten Elektroanlage und Beleuchtung auch der Kirchenraum farbig ausgemalt. Die Wände haben wieder Begleitstriche und Ornamente erhalten. Außerdem wurde das Gestühl getrennt und auseinandergerückt, um die Sichtachse auf den Altar wieder herzustellen. In einem 2. Bauabschnitt soll bis zum Weihnachtsfest der Altarraum neu gestaltet werden.  

 

Ein Sommer mit einer wunderbaren Internationalen Jugendbegegnung mit Papua Neuguinea, unter dem Motto „there will be your heart also", liegt hinter uns. Die drei Wochen, in denen die deutschen Jugendlichen Gästgeber sein durften, war für alle Teilnehmerinnen eine sehr eindrückliche, prägende und segensreiche Zeit. Wir wünschen uns, dass aus der diesjährigen Jugendbegegnung eine fruchtbare Partnerschaft zwischen beiden Partnerkirchen erwächst. Deshalb wollen wir im Sommer 2012 mit sieben Jugendlichen nach Papua Neuguinea reisen.

Doch bevor die große Reise ansteht, wollen wir Erfahrungen und Eindrücke aus der Jugendbegegnung mit Ihnen und anderen Kirchgemeinden teilen. Dazu haben wir uns eine kleine Ausstellung ausgedacht, die dafür bestimmt ist, durch die einzelnen Kirchgemeinden zu wandern. Die Ausstellung besteht aus mehreren Stationen, an denen Eindrücke der Jugendbegegnung geteilt, Informationen über Papua Neuguinea vermittelt und in verschiedenen Aktionen Neues gelernt werden kann. Darüber hinaus wird Gelegenheit sein, Musik zu hören, Tänze auszuprobieren und Spezialitäten zu probieren.

Einen Eindruck über die Ausstellung wird am 30. September vermittelt. Im Rahmen der Interkulturellen Woche geben wir den Startschuss für unsere „Wanderung" durch den Kirchenbezirk mit diesem Themenangebot. Wir freuen uns auf Sie zum „Interkulturellen Abend", 19.00 Uhr im Jugendbegegnungszentrum Tee-Ei, Untermarkt 5, 09599 Freiberg.

Der Pfarrer des Kirchspiels Dippoldiswalde-Schmiedeberg, Herr Dr. Schurig, bereiste im Herbst 2010 Kirchgemeinden in Nordtansania. Am 9. September 2011, 19.30 Uhr wird er in der Stadtkirche Dippoldiswalde Bildern von seinem Besuch in Tansania zeigen. Neben vielen schönen Eindrücken gibt es auch etwas zum Mitsingen. Lassen Sie sich herzlich zu diesem Abend einladen!

Wollten Sie schon immer mal Orgel oder Gitarre spielen lernen? Die Ev.-Luth. Landeskirche Sachsens bietet ein breites Spektrum an Seminaren und Fortbildungen im kirchenmusikalischen Bereich an.

Ihre Tochter oder Ihr Enkelsohn würden gern für eine Woche mit gleichaltrigen Jugendlichen in einem Projektposaunenchor musizieren und nebenher bei Sport und Spiel die Oberlausitz kennen lernen? Dann schauen Sie doch mal in das Heft "Kirchenmusik in Sachsen".

Singen Sie gern und suchen einen Chor, in dem Sie neben dem Singen auch eine fröhliche Gemeinschaft finden?
Informationen dazu finden Sie auch unter:

 

 

Seit etwa einem halben Jahr trifft sich in dichter Folge die Perspektivgruppe des Kirchenbezirkes. Sie ist vom Kirchenbezirksvorstand eingesetzt, um Fragen der Zukunft unserer Kirche in unserem Bereich zu bedenken und die für das Jahr 2014 anstehenden Veränderungen – d.h. leider wieder auch Stellenkürzungen – vorzubereiten.

Landesjugendpfarrer Bilz und Herr John begleiten uns dabei, um einen unvoreingenommenen Blick „von außen" auf die Verhältnisse und Perspektiven des Kirchenbezirkes zu ermöglichen. Das Ziel ist dabei, nicht einfach Zahlen aufzurechnen und dann Stellen zu streichen, sondern nach neuen Wegen zu suchen und zukunftsfähige Strukturen zu entwickeln, die unsere Kirche und unsere Gemeinden unter veränderten Bedingungen ihren Auftrag erfüllen lassen.

Neben den beiden genannten Moderatoren sind Vertreter aus allen Regionen des Kirchenbezirkes und aus allen Fachbereichen dabei, damit ein möglichst umfangreiches Spektrum im Blick gehalten wird.

Die Gruppe hat sich in einem frühen wichtigen Schritt die Frage gestellt: Welche Ziele möchten wir mittelfristig erreichen? Dabei sind – vorläufig – fünf Sätze entstanden:

    • Es gibt ein Wir-Gefühl in den Gemeinden.
    • Die Menschen erleben Heimat in der Kirche vor Ort.
    • Die Christen sind bereit zu regionaler Zusammenarbeit und Mobilität.
    • Die haupt-, neben- und ehrenamtlichen Mitarbeitenden erleben ihre Arbeit mit Freude.
    • Die kirchlichen Angebote orientieren sich an den tatsächlichen Interessen und Lebensverhältnissen der Menschen.

Eine wichtige Vor- und Zuarbeit waren die Fragebögen, die in den allermeisten Gemeinden besprochen und ausgefüllt worden sind. Es müsste nach meiner Kenntnis überall klar geworden sein, dass wir auch in Zukunft mit stark schwindenden Zahlen zu rechnen haben. Das tut weh und macht nicht nur mir große Sorge.

Aber ich halte die Perspektivgruppe zugleich als ein deutliches Zeichen der Hoffnung, nämlich dass Christen und Christinnen nicht einfach zusehen wollen, wie die Kirche schrumpft, sondern ausgehend von dem Glauben, dass Gott seine Kirche erhalten will und wird, nach hoffnungsvollen Wegen in die Zukunft suchen.

 

Am 1. August 2011 hat Falk Herrmann als Jugendmitarbeiter im Kirchenbezirk Freiberg seinen Dienst aufgenommen.

Falk HerrmannIn Zukunft wird er gemeinsam mit Jugendwart Dirk Wolf die Jungen Gemeinden des Kirchenbezirkes zwischen Freiberger Mulde und Müglitztal und vom Osterzgebirgskamm bis hin nach Freital begleiten. In seinen Verantwortungsbereich fallen das Organisieren und Durchführen von Rüstzeiten und Freizeiten. Außerdem wird er sich der projektbezogenen Jugendarbeit vor Ort widmen.

Falk Herrmann ist 31 Jahre alt. Neben den Hobbys Literatur und Geschichte beschäftigt er sich mit den neuen Medien und geht gern klettern.

Erreichen können Sie Herrn Herrmann, wenn er nicht gerade im Kirchenbezirk unterwegs ist, im Büro der Arbeitsstelle Kinder-Jugend-Bildung in Freiberg, Untermarkt 1, oder

telefonisch: 03731/2039216 bzw.

per Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

 

Ev.-Luth. Superintendentur Freiberg   |   Untermarkt 1   |   09599 Freiberg

Telefon03731/203920   |   Fax03731/2039212   |   KontaktDiese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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