Kirche in Sachsen

Nach über 7 Jahren Dienst im Kirchenbezirk Freiberg wechselt das Ehepaar Samuel und Ana Weber zum 1. November 2021 nach Leipzig. In einem Gottesdienst am 17. Oktober 2021 um 14:00 Uhr werden sie in der Kirche Brand-Erbisdorf von Superintendentin Hiltrud Anacker aus dem Dienst in der Kirchgemeinde Brand-Erbisdorf-Lichtenberg-Weißenborn verabschiedet.

Samuel Weber begann seinen Dienst als Pfarrer in Lichtenberg, Weigmannsdorf und Müdisdorf. Gemeinsam mit Brand-Erbisdorf, Weißenborn und Berthelsdorf bilden diese Orte heute die Kirchgemeinde Brand-Erbisdorf-Lichtenberg-Weißenborn. Zeitweise war Samuel Weber auch als Jugendpfarrer für den Kirchenbezirk im Einsatz.

Ana Weber absolvierte ein Studium zur Gemeindepädagogin und war als solche vorrangig für die Kinder und Jugendlichen Ansprechpartnerin.

Die Vertretung bis zu einer Wiederbesetzung der Pfarrstelle übernimmt Pfarrer Ehrenfried Krüger aus Brand-Erbisdorf.

Kirchenmusikdirektorin Luisa-Maria RâpăZum 01.09.2021 hat das Landeskirchenamt die vom Kirchenbezirk gewählte Kantorin, Frau Luisa-Maria Râpă zur Kirchenmusikdirektorin des Kirchenbezirkes Freiberg berufen.

Die Amtseinführung durch Superintendentin Hiltrud Anacker unter Mitwirkung von Landeskirchenmusikdirektor Markus Leidenberger findet am Sonntag, dem 05.09.2021 um 14.00 Uhr in einem Festgottesdienst in der Stadtkirche Dippoldiswalde statt.

Luisa-Maria Râpă tritt damit die Nachfolge von Kirchenmusikdirektor i.R. Gunter Brückner an, der zum 31.03.2021 aus seinem Dienst in den Ruhestand verabschiedet wurde.

Kirchenmusikdirektorin Râpă übernimmt die Fachaufsicht für die Kantorinnen und Kantoren des Kirchenbezirkes Freiberg. Die  Ausbildung von nebenamtlichen Kirchenmusikerinnen und Kirchenmusikern, die mit ihrem Orgelspiel Gottesdienste begleiten sollen, liegt ebenfalls in ihren Händen. Bei Stellenbesetzungen im Bereich Kirchenmusik berät Kirchenmusikdirektorin Râpă die Kirchgemeinden und ist für sie erste Ansprechpartnerin in allen Fragen zur Pflege und Erhaltung der jeweiligen Orgeln. An ihrem Dienstsitz in Dippoldiswalde wird sie als Kirchenmusikerin tätig sein.

Luisa-Maria Râpă wurde 1992 in Klausenburg/Rumänien geboren.  Sie studierte an der Hochschule für Musik Würzburg und schloss mit einem Bachelor Kirchenmusik ab. Den Masterabschluss erwarb sie an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn-Bartholdy“ in Leipzig.

Pfarrer Gerd Trommler wird am 11.07.2021 um 14:00 Uhr in Hermsdorf in einem festlichen Gottesdienst von Superintendentin Hiltrud Anacker in den Ruhestand verabschiedet.

Gerd Trommler begann seinen Dienst als Pfarrer des Kirchenbezirkes 2008 im Kirchspiel Frauenstein mit Dienstsitz in Hermsdorf. Zum damaligen Kirchspiel gehörten außerdem die Gemeinden Nassau, Schönfeld, Burkersdorf und Dittersbach. Sein Seelsorgebereich umfasste dabei die Kirchgemeinden Hermsdorf, Nassau und Schönfeld. Seit 2021 gehören diese Gemeinden zum Kirchspiel Osterzgebirge. 

Das Landeskirchenamt hat Herrn Vikar Justus Geilhufe in ein Pfarrdienstverhältnis auf Probe berufen und ihn mit der selbständigen Verwaltung der 9. Pfarrstelle im Kirchgemeindebund Freiberg beauftragt.  Damit wird Justus Geilhufe auch für die Ev. Studierendengemeinde der Technischen Universität Bergakademie Freiberg verantwortlich sein.

Am Sonntag, dem 28.02 .2021 findet um 14 Uhr im Dom zu Freiberg die Ordination von Herrn Geilhufe durch Superintendentin Hiltrud Anacker statt. Als Pfarrer tritt

er die Nachfolge von Lüder Laskowski an, der zum 1. März 2020 eine Pfarrstelle in Leipzig übernahm.

 

Familie Geilhufe wohnt im Pfarrhaus in Großschirma.  

SchreibtischgeflüsterSeit dem 8.2.2021 gibt es eine virtuelle Pause für junge Menschen. Die evangelische Jugend im Kirchenbezirk Freiberg bietet bei Instagram live von Montag bis Freitag ab 9:30 Uhr „Schreibtischgeflüster“ an. Jugendliche haben eine kleine Pause vom homeschooling und können ihre Fragen zu verschiedenen Schulthemen ansprechen. Von Luhmanns Systemtheorie, Motivationsstrategien bis Conditional Sentences in Englisch reichen die Anfragen.

Am Freitag, dem 19.02.2021, findet ein Late-Night-Jugendgottesdienst der Evangelischen Jugend Freiberg zum Thema „Träumer sein“ statt und wird live auf YouTube übertragen. Zu Gast ist dabei Landesbischof Tobias Bilz.

Jugendgottesdienste sind ein fester Bestandteil unserer Arbeit als Evangelische Jugend im Kirchenbezirk Freiberg. In der gegenwärtigen Corona-Situation versuchen wir, das von vielen gewählte Format des digitalen Gottesdienstes mit unserer eigenen Note auszufüllen.


Online-Jugendgottesdienst mit Landesbischof BilzUnser „Late-Night-JuGo“ findet am Freitag, dem 19. Februar 2021, ab 19:30 Uhr auf unserem YouTube-Kanal („EvJu Freiberg“) statt. Beginnen werden wir mit einem Gottesdienst-Teil, der von klassischen Elementen wie Musik, Gebet und Predigt geprägt sein wird. Die Predigt wird dabei der sächsische Landesbischof Tobias Bilz halten. Im Anschluss werden wir in einen lockeren Teil wechseln, welcher sich an klassischen Late-Night-Shows orientiert. Dieser wird mit lockeren Gesprächen und inter

aktiven spielerischen Aktionen gefüllt sein. Landesbischof Bilz wird hier für eine Gesprächsrunde dabei sein. Alles zusammen steht unter dem Thema „Träumer sein“, ein Thema, welches unserer Meinung nach gut in die aktuelle Zeit passt.
Abschließen werden wir die Veranstaltung damit, dass wir „Danke“ sagen. Wir sind seit Beginn der Corona-Pandemie über viele digitale Formate auf Twitch, Youtube, Instagram und Discord gemeinsam verbunden. Wir empfinden die gemeinsame Zeit als sehr angenehm und bereichernd und möchten unter unseren Zuschauer:innen und Follower:innen auf allen Plattformen Geschenke verlosen.
Vorbereitet wird der Jugendgottesdienst von einer Gruppe aus Hauptamtlichen und ehrenamtlichen Jugendlichen.
Bereits jetzt haben wir als Vorbereitungsteam auf Instagram kurze Videos veröffentlicht, in denen wir jeweils erzählen, wovon wir träumen.
Unser Late-Night-JuGo kann von jeder und jedem auf YouTube angesehen werden, sowohl live als auch zeitversetzt. Damit sind wir als Jugendverband zusammen unterwegs und „träumen“ zusammen. Wir freuen uns auf eine gelungene digitale, interaktive und thematisch spannende Veranstaltung!

 


Dazu Jugendwart Falk Herrmann: „Die Idee für das Thema ‚Träumer sein‘ ist bei der Tagung der Hauptberuflichen in der kirchlichen Jugendarbeit entstanden, genauer: bei einem Impuls von Landesbischof Tobias Bilz. Unter anderem fragten wir uns, was Jugendliche und wir für Jugendliche in der aktuelle Situation tun können und wie wir zusammen davon träumen können, das Leben mit und nach Corona zu gestalten. Dieser Gedanke hat uns so gut gefallen, dass wir träumerisch den Landesbischof angefragt haben, unser Gast im Jugendgottesdienst zu sein.“

Benjamin Fromm, Jugendlicher und Vorsitzender der Bezirksjugendkammer (BJK), fügt hinzu: „Unser Late-Night-JuGo fügt sich ein in unsere digitalen Angebote während der Pandemie. Besonders freut mich, dass Jugendliche ihn in weiten Teilen mit vorbereitet haben und ausgestalten werden. Dies zeigt, wie wir Jugendverbandarbeit in Freiberg leben: In Gleichwürdigkeit und auf Augenhöhe“

Für Fragen stehen zur Verfügung

Jugendwart Falk Herrmann: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

BJK-Vorsitzender Benjamin Fromm: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Evangelische Jugend im Kirchenbezirk Freiberg: Homepage

In diesen Tagen stellen wir uns drängende Fragen. Auch mich beschäftigen sie unablässig. Was hat die Corona-Krise mit unserem Glauben zu tun? Welche Botschaft verbirgt sich darin? Wie können wir als Gesellschaft miteinander verarbeiten, was wir gerade erleben? Wie sollen wir uns als Christen und als Kirche konkret verhalten?

Jetzt feiern wir Weihnachten und ich erinnere mich an eine Schlagzeile besonders: „Ist Weihnachten noch zu retten?“ lautete der Titel. Ich bin mir sicher: Nein! Weihnachten muss nicht „gerettet“ werden, denn es ereignet sich seit Jahrhunderten unter allen denkbaren und unvorstellbaren Umständen. Die Botschaft „Euch ist heute der Heiland geboren!“ hat Menschen zu allen Zeiten berührt und getröstet. Die Weihnachtsgeschichte, die Geschichte von der Geburt Christi, birgt in sich eine so große Kraft, die selbst Kriege für einen Moment zum Stillstand gebracht hat.

So war es in vielen Kirchgemeinden am Heiligen Abend bisher:

Die Christvesper ist zu Ende, die volle Kirche hat sich geleert, die letzten Gottesdienstbesucher haben die Kirche verlassen. Alle Mitwirkenden sind glücklich über die vergangenen Stunden. Die Heizung fährt herunter. Das Licht wird gelöscht. Nur die Weihnachtsbäume und der Adventsstern im Altarraum leuchten weiter. Die Menschen machen sich auf den Heimweg. Die Kirchentür ist zu.

In diesem Jahr wird es auch in den Gemeinden des Kirchenbezirks Freiberg anders sein:

Kurzgottesdienste mit Hygienekonzepten, die Besucherzahlen in den Kirchen sind überschaubar, manche Gemeinde plant eine Christvesper auf dem Kirchhof. Menschen haben aber auch Angst vor der Masse und suchen eine stille Nacht.

offene Kirche„Aber die Kirchen in Sachsen werden offen sein für die Menschen!“ sagt Landesbischof Tobias Bilz. Es sei jedoch notwendig, dass „die Menschen sich vor Ort in ihrer Kirchgemeinde informieren, welche Angebote es dort gibt, weil es in diesem Jahr nicht so sein kann wie in anderen Jahren.  Der Schutz von Menschen erfordert es, dass auch für die Gottesdienste zu Weihnachten strenge Regeln gelten.“ Für die, die in diesem Jahr nicht in die Kirche gehen könnten oder wollten, hat Landesbischof Tobias Bilz Verständnis und macht ihnen Mut: „Weihnachten kann es überall werden!" Um die Weihnachtsbotschaft auch zu den Menschen in die Häuser zu bringen, bereiten viele Kirchgemeinden in diesem Jahr Christvespern und Krippenspiele als Online-Angebot vor oder verweisen auf die Angebote im Radio oder Fernsehen. 

Deshalb:

Informieren Sie sich bitte in Ihrer Kirchgemeinde vor Ort

Logo ZeitlupeEin Geschichtenpodcast zum Sehen und Hören. Geht das? Nora Henker und ihr Team haben den Geschichtenpodcast »Zeitlupe« entwickelt, der für hörende Kinder und Kinder mit Hörbehinderung gleichermaßen zugänglich ist. Auch für blinde und visuell eingeschränkte Kinder ist die »Zeitlupe« geeignet. Seit heute ist die »Zeitlupe« online.

Im Podcast "Zeitlupe" lernen die Kinder Persönlichkeiten aus der Geschichte kennen, die sich gegen Ungerechtigkeit und Ausgrenzung eingesetzt haben und für Menschlichkeit kämpften oder kämpfen. Z.B. Elisabeth von Thüringen, Desmond Tutu und Esther aus der Bibel. Die Geschichten liegen als Hör-Geschichte vor, wie im klassischen Podcast, aber auch als Video mit Gebärdensprache und Illustrationen zusätzlich zur Audio-Spur. Anknüpfend an die Erfahrungswelt der Kinder wird eine Brücke geschlagen zu beeindruckenden Personen der Gegenwart oder Vergangenheit aus verschiedenen Ländern der Welt.

In dem Podcast werden Geschichten erzählt, die dem Ziel der Aufklärung und Sensibilisierung für Diskriminierung, Rassismus und Antisemitismus dienen. In jeder Folge wird eine Person vorgestellt, die entweder selbst Diskriminierung erlebt hat oder gegen Ungerechtigkeit kämpft.

Das traditionelle Weihnachts-Oratorium aus dem Freiberger Dom wird am 5. Dezember um 19:30 Uhr als Live-Stream auf der ganzen Welt zu erleben sein. Gemeinsam mit der sächsischen Imagekampagne So geht sächsisch! macht der Freiberger Dom

so ein Konzert erlebbar, was durch die derzeitige Lage nicht mit Publikum stattfinden kann. Denn mit der neuen Verordnung muss auch der Dom alle Adventskonzerte absagen.

 

„Mit der Übertragung von Bachs bekanntesten Oratorium bringen wir nun hoffentlich vielen Menschen die Weihnachtsbotschaft und Weihnachtsfreude nach Hause“, sagt Koch. „Gleichzeitig wollen wir etwas von unserer besonderen erzgebirgischen Tradition, wie beispielsweise der Mitwirkung von Kurrendekindern, zeigen.“ 

Domchor FreibergUnter der Leitung von Domkantor Albrecht Koch werden nicht nur Mitglieder des Domchores und der Domkurrende musizieren. Es singt ein herausragendes Solistenensemble, begleitet vom Dresdner Barockorchester. Damit ist das Konzert gleichzeitig eine Unterstützung zahlreicher freischaffender Musikerinnen und Musiker. Für alle Mitwirkenden ist die Produktion eine Herausforderung. Die derzeit nötigen Abstände zwischen den Musizierenden sind weiterhin ungewohnt. Dennoch wird das Konzert ein einmaliges Erlebnis werden. Die Atmosphäre des Domes mit seiner einzigartigen Architektur, noch ergänzt durch Kerzen und die großartige Musik, wird dann Bach-Liebhaber in vielen Ländern begeistern.

Der Stream läuft am 5. Dezember ab 19:30 Uhr auf dem Youtube-Kanal des Freiberger Domes. Unterstützt wird das Projekt durch die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen und die Silberstadt Freiberg.

Ev.-Luth. Superintendentur Freiberg   |   Untermarkt 1   |   09599 Freiberg

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