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Wir über uns

Unser Profil

Der Kirchenbezirk ist ein Teil unserer sächsischen Landeskirche in einer von Bergbau, Forschung und Lehre sowie vielfältiger Kunst und modernster Industrie geprägten Landschaft zwischen dem Ost- und Mittleren Erzgebirge. Er ist mit ihr als ein lebendiges Ganzes gewachsen und viel mehr als eine Verwaltungseinheit. Wurzeln bergmännischer Frömmigkeit, Zeichen der Säkularisierung und beherztes Beginnen begegnen einander.

 Wie alle unsere Kirchen geistliche Mittelpunkte in ihren Orten sind, so ist der Dom St. Marien, unsere Ephoralkirche, ein Wahrzeichen für die belebende Kraft des dreieinigen Gottes für unsere Region durch die Zeiten.

Der Dom wurde um 1180 als romanische Pfeilerbasilika erbaut, 1480 als Kollegiatstift zum Dom erhoben und nach einem Brand als spätgotische Hallenkirche 1501 wiedergeweiht. Weltberühmt sind die Goldene Pforte, die romanische Triumphkreuzgruppe, die Tulpenkanzel und die Große Silbermann-Orgel von 1714.

Über das Wesen unseres Kirchenbezirkes (wie der Kirche überhaupt) nachzudenken, regt uns die Tulpenkanzel besonders an. Sie ist das Hauptmotiv im Siegel der Superintendentur Freiberg. So deuten wir ihre Botschaft: Die Kanzel bildet Gottes Heilsgeschichte ab, deren Gegenstand das Werden und die Vollendung der Kirche ist. Durch ihre Predigt preist sie, was ihr widerfahren ist und worauf sie zugeht. Dazu lädt sie ein und ruft alle Welt zum Heil.

Näheres dazu finden Sie im Vortrag „Die Predigt der Tulpenkanzel“, den Sup. Andreas Voigt zu ihrem 500. Jubiläum am 08.Juli 2005 gehalten hat.

Weiterführende Informationen zum Dom: www.freiberger-dom.de

Kontakt:  Domgemeinde und Dompfarrer

Domführung