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Kirche in Sachsen

Am 1. September beginnt nicht nur das neue Schuljahr sondern auch für drei Pfarrer der Dienst in einer neuen Kirchgemeinde unseres Kirchenbezirkes.

Pfarrer Daniel Wüst, bisher in Mulda-Helbigsdorf, wechselt nach Frauenstein und übernimmt gleichzeitig die Pfarramtsleitung des Kirchspiels Frauenstein.

Vikar Großmann zieht in diesen Tagen in das Pfarrhaus Geising ein. Der Ordinationsgottesdienst für Marcus Großmann findet am 21. September um 14 Uhr in der Kirche in Geising statt. Damit endet für die Kirchgemeinden Fürstenwalde-Fürstenau, Geising und Lauenstein-Liebenau die Zeit der Vakanz.

Auch die Kirchgemeinde Lichtenberg mit Schwesterkirchgemeinde Weigmannsdorf-Müdisdorf freut sich auf den Dienstbeginn von Vikar Weber. Herr Samuel Weber wird am 28. September 2014 in einem festlichen Gottesdienst 14 Uhr in der Kirche Lichtenberg ordiniert.

Thomas Köckert begann seinen Dienst als Pfarrer unseres Kirchenbezirkes 1987 in der Kirchgemeinde Oelsa, damals selbständige Gemeinde. Von 1999 bis 2005 war er auch für die Polizeiseelsorge im Bereich Dresden verantwortlich. 2007 bildeten dann die Kirchgemeinden Kreischa, Oelsa, Possendorf, Rabenau und Seifersdorf das Kirchspiel Kreischa-Seifersdorf.

Viele Jahre war Pfarrer Köckert außerdem stellvertretender Superintendent. Besonders in der langen Zeit der Vakanz der Stelle des Superintendenten des Kirchenbezirkes Dippoldiswalde ab 01.08.2006 bis zur Vereinigung der Kirchenbezirke Dippoldiswalde und Freiberg und der Besetzung der Stelle des Superintendenten mit Herrn Christoph Noth am 01.01.2010 war Pfarrer Köckert auch in diesem Bereich gefordert. Sein Dienstsitz hat sich in all der Zeit nicht geändert, aber die Aufgaben und Seelsorgebereiche waren großen Veränderungen unterworfen.

Nun wird Pfarrer Thomas Köckert am 31.08.2014 um 14 Uhr in einem Gottesdienst in Oelsa von Superintendent Noth aus seinem Dienst im Kirchspiel und im Kirchenbezirk in den Ruhestand verabschiedet.

 

 

Als letzte Ferienaktion kurz vor dem Beginn des Schuljahres 2014/15 sind Jugendliche am 25. und 26. August in die Sächsische Schweiz eingeladen zu "klettern und boofen". Wir klettern an den herrlichen Felsen des Bielatales und schlafen (=boofen) unterm Felsendach. Ob du schon öfter klettern warst oder noch nie, ist ganz egal. Das erfahrene Kletterteam begleitet dich gut, wenn wir in sächsischer Tradition einzelne Felsengipfel erklimmen, oben die Aussicht genießen, uns ins Kletterbuch eintragen und schließlich abseilen. Das ermöglicht den Einzelnen ganz persönliche Erfahrungen, den eigenen Weg zu finden, manche Hürde zu überwinden oder Grenzen zu akzeptieren und stärkt noch einmal für die schulischen und beruflichen Herausforderungen.

 

300. Jahrestag der Abnahme der Großen Silbermann-Orgel durch Johann Kuhnau und Gottfried Ernst Bestell

Große Silbermannorgel großAm Donnerstag, den 14. August jährt sich zum 300. Mal die Prüfung und Abnahme der Silbermann-Orgel im Freiberger Dom durch den damaligen Thomaskantor Johann Kuhnau und den Altenburger Hoforganisten Gottfried Ernst Bestell. Die Domgemeinde Freiberg begeht dieses Jubiläum mit einem Orgelkonzert im Rahmen der Freiberger Abendmusiken. Das Konzert wird durch den Hausorganisten, Domorganist Albrecht Koch gespielt.

Der in Neustrelitz/Mecklenburg lebende Komponist und Musiker Torsten Harder hat den Zyklus „Fünf tanzähnliche Sätze zur Messe" für die Große Silbermann-Orgel komponiert, welcher nun erstmals in Anwesenheit des Komponisten erklingen wird.

Das Programm des Jubiläumskonzertes bringt zwei weitere Protagonisten der damaligen Zeit zu Gehör: So wird Koch Musik von Johann Kuhnau, dem großen Förderer des jungen Silbermanns, spielen. Ebenso erklingt ein Werk von Johann Samuel Beyer, zur damaligen Zeit Domkantor in Freiberg. Die französische Seite der Orgel wird mit Musik von Jean Francois Dandrieu gezeigt. Den Abschluß bildet Musik von Kuhnaus Amtsnachfolger in Leipzig, Johann Sebastian Bach.

Der Leipziger Thomaskantor und Universitätsmusikdirektor Johann Kuhnau und der Altenburger Hoforganist Gottfried Ernst Bestell begannen am 14. August 1714 die mit fast zweijähriger Verspätung fertiggestellte Orgel im Dom zu Freiberg zu prüfen und abzunehmen. Sie nahmen sich zwei Tage Zeit dafür. Das am 17. August erstellte Abnahmegutachten, welches sich heute im Stadtarchiv in Freiberg befindet, ist voll des Lobes: Es vermerkt, dass „...nun dieses Examen, welches sonsten gar selten zu geschehen pfleget, mit gutem Vergnügen und zu des Meisters dieses herrlichen Werkes sonderbarem Ruhme gehalten und beschlossen worden". Am darauffolgenden Sonntag, dem 19. August 1714, erklang die Orgel erstmals in einem Gottesdienst.

Die große Orgel im Dom zu Freiberg mit drei Manualen, 44 Registern und 2.674 Pfeifen war Gottfried Silbermanns erste große Orgel und gilt bis heute als sein bedeutendstes Instrument. 1714 fertiggestellt und geweiht ist sie 300 Jahre später eine der am besten erhaltenen Orgeln der Barockzeit. Größere und tiefgreifende Umbauten blieben dem Instrument drei Jahrhunderte lang erspart, so dass sie sich noch immer nahezu in ihrem Originalzustand befindet, so wie Silbermann sie einst konzipiert und gebaut hatte. Die ungewöhnlich hohe Stimmtonhöhe, fast einen Ganzton über dem heutigen Kammerton a´, ist ebenso erhalten geblieben wie die ungleichschwebende mitteltönige Stimmung. Das Orgelbauhandwerk hatte Gottfried Silbermann bei seinem Bruder Andreas im elsässischen Straßburg erlernt. Beim Bau der Freiberger Domorgel führte er die Klangwelt der französischen Barockorgeln mit mitteldeutsche Einflüssen zusammen. Die zwei scheinbar divergierenden Seelen der Freiberger Domorgel fügen sich zu einem einzigartigen Gesamtklang. Nie wieder hat sich Silbermann später dieses stilvermengenden Konzeptes angenommen. So verfügt die Domgemeinde bis heute über eine Orgel, die auch innerhalb des Silbermannschen Gesamtwerkes eine Besonderheit darstellt. Die Qualität der Orgel und die unvergleichliche Akustik des spätgotischen Kirchenraums verbinden sich zu einem Klang, der weltweit seinesgleichen sucht.

1408. PNG ApfelbaumpflanzungMit der Jugendbegegnung zwischen Jugendlichen aus Papua Neuguinea und dem Kirchenbezirk Freiberg geht eine große Reise zu Ende. Für die einen waren es nur wenige Kilometer, für die anderen ein Weg um die "halbe" Welt. Für alle - die Jugendlichen unseres Kirchenbezirks und aus Papua Neuguinea- bedeutete diese Reise aber das Gleiche: ein veränderter Blick auf sich selbst und das eigene Leben und ein geweiteter Blick auf die Welt und auf die Menschen, die in ihrem Leben. Und vorallem eine tiefe Verbundenheit zu den Gästen und Gastgeber_innen.

TheaterfreizeitIn der zweiten Ferienwoche beginnt für elf Kinder eine offene Theaterfreizeit "Der Wald als Kulisse". Dies ist ein neues Projekt unter ehrenamtlicher Leitung von Theaterpädagogin Dorothea Fuß.

Dem schließt sich die Volleyballrüste der Ev. Jugend in Großhartmannsdorf an. Unter dem Motto "Spür die Kraft, die in dir steckt" gehts um das gelingende Zusammenspiel im Volleyball, im Leben und Glauben.

 

Ev.-Luth. Superintendentur Freiberg   |   Untermarkt 1   |   09599 Freiberg

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