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Kirche in Sachsen

Am 1. FeEbenauer Urs FILEminimizerbruar wird Pfarrer Urs Ebenauer, bisher Persönlicher Referent des Landesbischofs, um 14:00 Uhr in einem Festgottesdienst in den Dienst als Pfarrer der Domgemeinde St. Marien Freiberg mit Schwesterkirchgemeinde Kleinwaltersdorf von Superintendent Christoph Noth eingeführt. Damit endet für die beiden Gemeinden eine einjährige Vakanz nach dem Weggang von Pfarrer Jörg Coburger.

Ein buntes Programm hat die Frauenarbeit unseres Kirchenbezirkes für das neue Jahr zusammengestellt.
Von "B" wie "Bastelbörse" bis "W" wie "Weltgebetstagswerkstatt" reicht das Spektrum. Lassen Sie sich überraschen und einladen und schauen Sie selbst unter: pdfJahresprogramm 2015 Frauenarbeit.

"Musikalische Köstlichkeiten gewürzt mit kleinen Anekdoten" unter diesem Titel findet am 1. Februar um 16.30 Uhr in der Kirche Mulda ein Konzert für Blockflöte und Orgel statt. Es musizieren Sabine Petri und Kirchenmusikdirektor Siegfried Petri aus Chemnitz.

Pfarrerin Katharina Hiecke wird in einem Gottesdienst am 25. Januar 2015 um 14 Uhr in der Kirche Dorfchemnitz von Superintendent Noth aus dem Dienst in den Schwesterkirchgemeinden Dorfchemnitz und Voigtsdorf verabschiedet. Nach über 10 Jahren Pfarrdienst wechselt Katharina Hiecke zum 1. Februar in den Kirchenbezirk Bautzen-Kamenz und tritt dort die 2. Pfarrstelle der St. Nicolaikirchgemeinde Pulsnitz mit Schwesterkirchgemeinden an.

Wiese FILEminimizerNach drei intensiven Wochen mit Jugendlichen aus Papua Neuguinea im Sommer 2014, freuen wir uns vom 29.08.-22.09.205 auf die Rückbegegnung in Papua Neuguinea. Wir werden als Gäste in die Kultur unserer Gastgeber eintauchen. Unter dem Begegnungsmotto "Do unto others what you expect them to do to you" lernen wir kennen, was unsere Gastgeber in ihrem Alltag und in ihrem Land beschäftigt.
Es sind noch zwei Plätze für Jugendliche im Alter zwischen 18 und 26 Jahren frei. Interessierte melden sich bitte bei Heike Gruhlke (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

"Was wir zu Weihnachten feiern, ist keine Idylle."

(Walter Kardinal Kasper)

Krippe

 

Das Zitat von Walter Kardinal Kasper geht weiter:
"... Die Krippe, die wir längst in unsere warmen Stuben geholt haben, stand bekanntlich im Stall. Niemand war da, der der schwangeren Frau und dem jungen Mann aus Nazareth in Galiläa menschenwürdige Bleibe zu geben bereit war. Kaum war das Kind zur Welt gekommen, musste die junge Familie fliehen, weil Herodes, der machtbesessene Herrscher, dem Kind Jesus nach dem Leben trachtete. Flüchtlinge waren sie, politisch Verfolgte, Asylsuchende."
Eine wichtige Erinnerung in diesen Tagen, da weltweite Menschen auf der Flucht sind und auch in Sachsen um Aufnahme bitten.

Die Kirchenleitung der Ev.-Luth. Landeskirche Sachsens dankt allen, die praktische Hilfe zur Integration leisten und im Zeichen der Versöhnung aufeinander zugehen. Folgende Erklärung wird veröffentlicht:

Wort der Kirchenleitung

Während wir auf das Weihnachtsfest zugehen, sind weltweit über fünfzig Millionen Menschen auf der Flucht. Die Ursachen dafür sind komplex, sie beschäftigen auch Sachsen als Aufnahmeland. Neben dem praktischen Regelungsbedarf ist die mit der Aufnahme verbundene Angst vor Überfremdung ein besonderes Problem. Sowohl der Umgang mit Zuwanderern, als auch die notwendige Auseinandersetzung mit dem Islam fordern das Zeugnis der Kirchen in Wort und Tat.

Wir erinnern daran, dass Christus in einer Notunterkunft zur Welt gekommen ist. Bald nach seiner Geburt teilte er das Schicksal tausender Flüchtlingskinder. Auch heute begegnen wir ihm in den „geringsten Brüdern", den Hungernden, den Kranken, den Gefangenen und den Fremden. (Matth. 25, 35ff)

Wir erinnern daran, dass das Zusammenleben mit Menschen, die sich dem christlichen Glauben nicht anschließen, schon den ersten Gemeinden Anlass zur Selbstbesinnung war. Die Auseinandersetzung mit anderen Religionen und Kulturen hat ihr Zeugnis gestärkt und ihm Ausstrahlung gegeben. Dieser Herausforderung haben wir uns erneut zu stellen.

Wir erinnern daran, dass sich das Christentum den Reichtum vieler Sprachen und Kulturen zu Eigen gemacht hat. So verbindet etwa das Weihnachtsfest Elemente des jüdischen Lichterfestes, des heidnischen Roms und germanischer Sonnenwendfeiern. Zum Christusfest wird es dadurch, dass die unterschiedlichen Traditionen die Freude an dem Gott verstärken, der in Christus Mensch geworden ist.

Wir erinnern daran, dass sich die Angst vor dem Fremden nur in der Begegnung überwinden lässt. Das nachbarschaftliche Gespräch und Interreligiöse Dialoge sind daher der beste Weg, Unterschiede und Gemeinsames zu entdecken und zu verstehen. Wo unser Bekenntnis von anderen nicht gehört, verstanden oder infrage gestellt wird, macht uns das beherzter. Denn „wir können's ja nicht lassen von dem zu reden, was wir gesehen und gehört haben." (Apg. 4,20)

Als Christen wissen wir uns von Gott in eine gemeinsame Welt gestellt, die von ihren Bewohnern unterschiedlich gedeutet wird. Wir bejahen den Pluralismus der Weltanschauungen und Religionen als beste Möglichkeit, die Religionsfreiheit aller zu achten und dem Absolutheitsanspruch nur einer Deutungshoheit zu wehren. Muslime sind nicht nur tolerierte Andersgläubige, sondern Mitbewohner eines gemeinsamen Lebensraumes, in dem gilt: „Alles, was ihr wollt, dass euch die Leute tun sollen, das tut ihnen auch." (Matth. 7,12)

Als Kirchenleitung danken wir daher allen, die praktische Hilfe zur Integration leisten und im Zeichen der Versöhnung aufeinander zugehen. Wir bitten Kirchgemeinden, Initiativgruppen und Diakonie, jene Willkommenskultur zu fördern, die zur Befriedung und einem würdevollen Zusammenleben dient. Möge so die Weihnachtsbotschaft der Engel auch in diesem Jahr Herzen und Sinne erreichen: „Ehre sei Gott in der Höhe, und Friede auf Erden bei den Menschen seines Wohlgefallens." (Luk. 2,14)

Die Kirchenleitung der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens
im Dezember 2014

Ev.-Luth. Superintendentur Freiberg   |   Untermarkt 1   |   09599 Freiberg

Telefon03731/203920   |   Fax03731/2039212   |   KontaktDiese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!