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Kirche in Sachsen

Wollten Sie schon immer mal Orgel oder Gitarre spielen lernen? Die Ev.-Luth. Landeskirche Sachsens bietet ein breites Spektrum an Seminaren und Fortbildungen im kirchenmusikalischen Bereich an.

Ihre Tochter oder Ihr Enkelsohn würden gern für eine Woche mit gleichaltrigen Jugendlichen in einem Projektposaunenchor musizieren und nebenher bei Sport und Spiel die Oberlausitz kennen lernen? Dann schauen Sie doch mal in das Heft "Kirchenmusik in Sachsen".

Singen Sie gern und suchen einen Chor, in dem Sie neben dem Singen auch eine fröhliche Gemeinschaft finden?
Informationen dazu finden Sie auch unter:

 

 

Seit etwa einem halben Jahr trifft sich in dichter Folge die Perspektivgruppe des Kirchenbezirkes. Sie ist vom Kirchenbezirksvorstand eingesetzt, um Fragen der Zukunft unserer Kirche in unserem Bereich zu bedenken und die für das Jahr 2014 anstehenden Veränderungen – d.h. leider wieder auch Stellenkürzungen – vorzubereiten.

Landesjugendpfarrer Bilz und Herr John begleiten uns dabei, um einen unvoreingenommenen Blick „von außen" auf die Verhältnisse und Perspektiven des Kirchenbezirkes zu ermöglichen. Das Ziel ist dabei, nicht einfach Zahlen aufzurechnen und dann Stellen zu streichen, sondern nach neuen Wegen zu suchen und zukunftsfähige Strukturen zu entwickeln, die unsere Kirche und unsere Gemeinden unter veränderten Bedingungen ihren Auftrag erfüllen lassen.

Neben den beiden genannten Moderatoren sind Vertreter aus allen Regionen des Kirchenbezirkes und aus allen Fachbereichen dabei, damit ein möglichst umfangreiches Spektrum im Blick gehalten wird.

Die Gruppe hat sich in einem frühen wichtigen Schritt die Frage gestellt: Welche Ziele möchten wir mittelfristig erreichen? Dabei sind – vorläufig – fünf Sätze entstanden:

    • Es gibt ein Wir-Gefühl in den Gemeinden.
    • Die Menschen erleben Heimat in der Kirche vor Ort.
    • Die Christen sind bereit zu regionaler Zusammenarbeit und Mobilität.
    • Die haupt-, neben- und ehrenamtlichen Mitarbeitenden erleben ihre Arbeit mit Freude.
    • Die kirchlichen Angebote orientieren sich an den tatsächlichen Interessen und Lebensverhältnissen der Menschen.

Eine wichtige Vor- und Zuarbeit waren die Fragebögen, die in den allermeisten Gemeinden besprochen und ausgefüllt worden sind. Es müsste nach meiner Kenntnis überall klar geworden sein, dass wir auch in Zukunft mit stark schwindenden Zahlen zu rechnen haben. Das tut weh und macht nicht nur mir große Sorge.

Aber ich halte die Perspektivgruppe zugleich als ein deutliches Zeichen der Hoffnung, nämlich dass Christen und Christinnen nicht einfach zusehen wollen, wie die Kirche schrumpft, sondern ausgehend von dem Glauben, dass Gott seine Kirche erhalten will und wird, nach hoffnungsvollen Wegen in die Zukunft suchen.

 

Am 1. August 2011 hat Falk Herrmann als Jugendmitarbeiter im Kirchenbezirk Freiberg seinen Dienst aufgenommen.

Falk HerrmannIn Zukunft wird er gemeinsam mit Jugendwart Dirk Wolf die Jungen Gemeinden des Kirchenbezirkes zwischen Freiberger Mulde und Müglitztal und vom Osterzgebirgskamm bis hin nach Freital begleiten. In seinen Verantwortungsbereich fallen das Organisieren und Durchführen von Rüstzeiten und Freizeiten. Außerdem wird er sich der projektbezogenen Jugendarbeit vor Ort widmen.

Falk Herrmann ist 31 Jahre alt. Neben den Hobbys Literatur und Geschichte beschäftigt er sich mit den neuen Medien und geht gern klettern.

Erreichen können Sie Herrn Herrmann, wenn er nicht gerade im Kirchenbezirk unterwegs ist, im Büro der Arbeitsstelle Kinder-Jugend-Bildung in Freiberg, Untermarkt 1, oder

telefonisch: 03731/2039216 bzw.

per Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

 

Das 4. große Kinder-Musical-Projekt des Kirchenbezirkes ist mit dem Kirchentag zu Ende gegangen. Noch klingt es in den Ohren und Herzen der Kinder, MitarbeiterInnen und jugendlichen Betreuer nach. Die Aufführung auf der Bühne im Kinderzentrum des Kirchentages war für alle noch einmal ein besonderes Erlebnis - bei herrlicher Sonne und Hitze, vor einem fröhlichen bunten Volk von vielen Familien und Kindern. Die Geschichte des Jona wird wohl lange in Erinnerung bleiben, weil jeder mit ihr auf eigene persönliche Weise verbunden ist - als Kulissenbauer, als Jona, Kapitän, Seemann, König und Prinzessin, als Rhizinus und tanzende Würmerschar mit "Spezialauftrag", als KostümschneiderIn, Solist und Solistin, Teil des Massenchores... Ach es gab so viel, was hängenbleiben konnte - die schönen Andachten, das lustige wurm´up, die Freizeit, zuschauen beim Bauchtanz , die Abende mit Spielen, Nachtwanderung und Feuerwerk, die Musical-Show, das Gute-Nacht-Sagen...und schließlich -eigentlich ganz zuerst- die neuen Freunde und Freundinnen, die große christliche Gemeinschaft. Und ... da waren natürlich die Aufführungen in den vollen Kirchen in Dippoldiswalde, Freiberg und in Frauenstein nach drei langen Monaten Pause. Alles Eingeübte, Gebaute, Erdachte, aller Mühe Lohn durfte sich jetzt zeigen, präsentieren mit geballter Energie und Freude und das Publikum zum Staunen, Mitfiebern und Freuen bringen. Applaus geben und nehmen, auf sich stolz sein dürfen und auf die anderen, auf das große Gemeinschaftswerk, an dem jeder seinen Anteil hat - das stärkt und macht Mut. Der eine und die andere hat darüber nicht nur viel neues gelernt sondern auch mehr vom eigenen Schatz der Fähigkeiten entdeckt. Nun ist erst einmal Pause. Es kehrt Alltag ein, normales Leben in Christenlehre, Kurrende, Kinderkirche. In drei Jahren vielleicht, laden wir wieder ein zum neuen Kindermusical und mit jugendlichem Betreuerteam!

Fotos von Steffen Giersch

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Das waren bewegte und auch anstrengende Tage für alle, die sich an irgendeiner Stelle bei der Vorbereitung und Durchführung des Kirchentages in Dresden engagiert haben. Aber ich hoffe, dass neben allen Mühen das Gefühl vorherrscht: Es hat sich gelohnt, und die, die sich eingebracht haben, haben selbst den größten Gewinn davongetragen.

Impressionen

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Das waren bewegte und auch anstrengende Tage für alle, die sich an irgendeiner Stelle bei der Vorbereitung und Durchführung des Kirchentages in Dresden engagiert haben.

Aber ich hoffe, dass neben allen Mühen das Gefühl vorherrscht: Es hat sich gelohnt, und die, die sich eingebracht haben, haben selbst den größten Gewinn davongetragen.

Das Wiedersehen mit alten Bekannten oder das Kennenlernen von Menschen, die „zufällig" für ein paar Tage unter unseren Dächern Quartier gefunden haben, ist hoffentlich für alle eine große Bereicherung gewesen. 497 Gastgeber haben in unserem Kirchenbezirk 1393 Gästen in ihren Wohnungen Quartier gegeben.

Ich denke auch an die, die sich bei der Betreuung in den 26 Schulen eingesetzt und dabei für 3543 Gäste das Frühstück bereitet oder sich eine Nacht „um die Ohren geschlagen" haben. Ich hoffe, dass Sie meine Erfahrung teilen und auch erlebt haben, wie schön es ist, wenn die Kirchentagsbesucher erfüllt und müde in der Nacht ankommen, noch ein kleines Gespräch führen und sich dann dankbar und zufrieden zur Nachtruhe zurückziehen.

Am Abend der Begegnung war ich ganz angetan von der Buntheit der Kirchgemeindestand am Abend der BegegnungStände, die die Gemeinden unseres Kirchenbezirkes aufgebaut und betreut haben: Wie viel Phantasie ist dort zum Ausdruck gekommen (und dass Phantasie mit viel Arbeit verbunden ist, habe ich auch gesehen)! Ich ahne, dass hinter diesen sichtbaren Dingen noch viel geleistet werden musste, damit alles gut gelingen konnte...

Dass nun – „nach dem Fest" – mich vor allem eine tiefe Dankbarkeit bewegt, will ich mit diesen Zeilen gerne zum Ausdruck bringen: Ich bin dankbar allen, die sich haben in die Pflicht nehmen lassen. Und es ist alles andere als nur eine Floskel, wenn ich schreibe, dass man dort den Schatz unserer Kirche sehen kann: die Menschen, die ihren Glauben leben und eben auch an diesem herausragenden Punkt sichtbar werden lassen.

Der andere Dank gilt Gott, der – davon bin ich überzeugt – diese Tage gesegnet und gelingen lassen hat, Altar zum Abschlussgottesdienst am Elbuferauch wenn man den „Erfolg" natürlich nicht messen kann.

Meine Hoffnung für das „Danach" geht in verschiedene Richtungen:

Ich gehe davon aus, dass viele Menschen gerade auch aus den kleinen Gemeinden die Erfahrung mitgenommen haben: es ist schön Christ zu sein und zu Gottes Kirche zu gehören.

Ich hoffe, dass durch die Erlebnisse und Eindrücke starke Impulse für das Leben unserer Gemeinden ausgehen.

Und ich kann es mir nicht anders vorstellen, als dass die, die eigentlich der Kirche fernstehen, etwas gespürt haben von der Kraft und der Freude des christlichen Glaubens.

Damit grüße ich Sie alle herzlich,
Ihr Christoph Noth
Superintendent

 

 

 

 

 

 

 

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