Kirche in Sachsen

Die Studentengemeinde an der TU Bergakademie Freiberg macht nun Öffentlichkeitsarbeit in einem neuen Gewand und informiert unter www.eksg-freiberg.de auf einer neu gestalteten Homepage. Das aktuelle Programm für das begonnene Sommersemester ist damit noch leichter und übersichtlicher zugänglich. Das Angebot für Studierende aller Fachrichtungen ist ein ökumenisches Projekt und wird von evangelischer Seite durch den Kirchenbezirk Freiberg getragen. Die „EKSG Freiberg“ macht Bildungs- und Seelsorgeangebote, bietet Raum für geistliches Leben und ist eine offene bunte Truppe junger Christen. Interessierte sind herzlich eingeladen, sich umzusehen.

Am Ostermontag, dem 28. März feiert das Kirchspiel Kreischa-Seifersdorf um 14.00 Uhr gemeinsamen Gottesdienst in Oelsa. In diesem Festgottesdienst wird Pfarrerin Annette von Oltersdorff-Kalettka in ihr Amt als 3. Pfarrerin des Kirchspiels eingeführt. Frau von Oltersdorff-Kalettka übernimmt die Seelsorgebezirke von Oelsa, Rabenau und Seifersdorf. Gemeinsam mit ihrer Familie hat sie das Pfarrhaus in Oelsa bezogen. Damit geht eine längere Vakanz der Pfarrstelle nach dem Eintritt von Thomas Köckert in den Ruhestand zu Ende.

Nach Ostern wird es vier Tage lang richtig laut im Tee-Ei. Le First (Rap), Dr Luv (DJ), Anselm + Justus (Beats) und Marko (Rhythmik) laden zu Workshops ein, um die Grundlagen der jeweiligen Profession kennenzulernen. Gemeinsam wird gerappt, das Rhythmusgefühl trainiert, an echten Plattenspielern aufgelegt und mit Synthesizern Musik gemacht. Nach den Workshops gibt es ein gemeinsames Abend-essen und die Möglichkeit sich über die Erfahrungen des Tages auszutauschen.

BackBoneBeats wurde im Rahmen des Projektes Rückgrat! in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgemein-schaft Jugendfreizeitstätten Sachsen e.V. (AGFJ Sachsen e.V.) entwickelt. Das Projekt findet als Wis-senschafts-Praxis-Verbund statt und zielt darauf ab, innovative Konzeptionen und Maßnahmen innerhalb Sozialer Arbeit und politischer Bildung mit Jugendlichen und zur Qualifizierung von Fachkräften, die mit diesen Jugendlichen arbeiten, zu entwickeln. Die AGJF Sachsen bildet hier eine von sechs bundesweit im Projekt eingebundenen Praxispartner_innen. Sie ist mitverantwortlich im Verbund Erfolg versprechende Konzeptionen und Maßnahmen der Bearbeitung von Gruppenbezogener Menschenfeindlichkeits- und rechtsextremismusspezifischen Problemlagen von und bei Jugendlichen zu entwickeln. Diese werden mittels begleitender wissenschaftlicher Evaluation unter Nutzung der Arbeit an »Logischen Modellen« bis zur Modellreife vorangetrieben und auf ihre Wirksamkeit hin untersucht. Gemeinsam mit anderen Praxispartner_innen aus Ost- und Westdeutschland bildet sich dabei ein Netzwerk von Fachkräften Sozialer Arbeit. Zielgruppen sind Adressat_innen mit und ohne Migrationshintergrund aus unterschied-lichen Lebenslagen und Milieus, insbesondere auch Jugendliche, die sich für rechtsextreme Deutungsangebote und menschenfeindliche Haltungen offen zeigen.
Das Projekt orientiert sich an dem Leitmodell lebensgestaltungsorientierter Sozialer Arbeit und Politischer Bildung, welches aus Erkenntnissen der Rechtsextremismus- und GMF-Forschung resultiert. Es richtet sich unter dem Kürzel KISSeS auf die Entwicklung von Erfahrungsmöglichkeiten. KISSeS kann im Projektkontext in mehrfacher Weise zur Geltung gebracht werden.
Die AGJF Sachsen begleitet im Rahmen des dreijährigen Projektes (2013–2016) vier Modellstandorte in Chemnitz, Freiberg, Wittgensdorf und Zwickau.

Am Freitagabend öffnen wir von 19.00 bis 21.30 Uhr die Türen für Alle und zeigen was wir in der Woche so gelernt haben.
Für die Workshops sind keine Vorkenntnisse notwendig.

  • Wann?            29.03 bis 01.04. 2016, jeweils 14.00 bis 19.00 Uhr
  • Wo?               Kinder- und Jugendtreff Tee-Ei, Untermarkt 5, 09599 Freiberg
  • Alter?             12 bis 21 Jahre
  • Kosten?          10 €

Anmeldeschluss ist der 23.03.2016.

 

 

Die Blockade eines Busses mit Flüchtlingen, die in Clausnitz unterkommen sollten, und die damit verbundenen Krawalle haben bei mir, in Clausnitz und darüber hinaus im ganzen Kirchenbezirk Freiberg tiefe Bestürzung ausgelöst. Menschen in Angst und Schrecken zu versetzen, liegt jenseits all dessen, was als Meinungsäußerung und politische Stellungnahme zu rechtfertigen ist. Hinzu kommt die Tatsache, dass auf diese Weise kein Problem gelöst wird, dafür aber eine schwere Rufschädigung einer ganzen Region erzeugt worden ist. Die Kirchgemeinden des Kirchenbezirkes engagieren sich mit hohem Einsatz auch in Clausnitz dafür, dass denen, die zu uns kommen, menschlich begegnet wird. So haben Gemeindeglieder in Clausnitz auf die Flüchtlinge gewartet, um die Ankommenden zu unterstützen und möglicherweise notwendige „Erste Hilfe“ zu leisten.

Dabei verkenne ich keineswegs die schwierigen Probleme, die sich mit der Aufnahme einer großen Zahl von Migranten verbinden, angefangen von der Unterbringung bis hin zu sinnvollen Schritten der Integration. Aber die Grenzen der Menschlichkeit und des guten Anstandes dürfen nicht in dieser Weise, wie es in Clausnitz geschehen ist, überschritten werden. Hinzu kommt die Tatsache, dass diejenigen, die sich für ein menschliches Entgegenkommen einsetzen, verbal bedroht worden sind.

Ich halte es für dringend erforderlich, dass alle sich darüber im Klaren sind, dass nicht zuerst Flüchtlinge, nicht zuerst Gruppen aus anderen Nationen und Kulturen zu uns kommen und auch die Frage nicht an erster Stelle stehen darf, aus welchen akzeptablen oder inakzeptablen Motiven sie gekommen sind, sondern an erster Stelle kann nur stehen, dass es Menschen sind, deren Würde nicht angetastet werden darf. Auch die Frage, wie wir miteinander und übereinander reden und schreiben, muss mit höchster Dringlichkeit bedacht werden. Und die Spielregeln des politischen Streites, der zu unserer Demokratie gehört, müssen neu ins Bewusstsein genommen werden.

Ich bin dankbar, dass ungezählte Helfer, die oft von der Öffentlichkeit gar nicht wahrgenommen werden, mit hohem Einsatz dabei sind, die Hilfe zu leisten, die nötig ist, und das betrifft nicht nur Dinge des täglichen Bedarfs, sondern auch die Bereitschaft zur Begegnung und zum Austausch. Ich hoffe sehr, dass diese Bereitschaft anhält und nicht durch Verachtung oder gar Bedrohung untergraben wird.

Am 1. März 2016 beginnt Benjamin Philipp seinen Dienst als Pfarrer in den Kirchgemeinden Mulda-Helbigsdorf und Zethau. Für Herrn Philipp ist es seine erste Pfarrstelle nach dem Studium der Theologie. Der Ordinationsgottesdienst findet am 13. März 2016 um 14 Uhr in der
Elisabethkirchgemeinde in Zethau statt.

Gemeinsam mit seiner Familie wird Pfarrer Philipp im Pfarrhaus Mulda wohnen. Damit endet die Zeit der Vakanz nach dem Weggang von Daniel Wüst in das Kirchspiel Frauenstein zum 31.08.2014.

Am 17. Januar 2016 feiern wir um 14 Uhr in der Kirche Oberschöna den Ordinationsgottesdienst von Pfarrer Gregor Claus. Die Kirchgemeinde Oberschöna freut sich, dass damit eine längere Vakanz beendet ist. Gleichzeitig hat er die Aufgaben eines Jugendpfarrers des Kirchenbezirkes Freiberg übernommen.

 

Ev.-Luth. Superintendentur Freiberg   |   Untermarkt 1   |   09599 Freiberg

Telefon03731/203920   |   Fax03731/2039212   |   KontaktDiese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!