Kirche in Sachsen

DEKT HamburgAus unserem Kirchenbezirk machen sich in diesen Tagen Menschen auf den Weg nach Hamburg , um am 34. Deutschen Evangelischen Kirchentag teilzunehmen.

"Soviel Du brauchst" - unter dieser Losung aus dem 2. Buch Mose, Kapitel 16, Vers 18 steht der vom 1. bis 5. Mai 2013 stattfindende Kirchentag.

Ein Tor zur Welt ist nicht nur die gastgebende Hansestadt an der Elbe, sondern ebenso der Kirchentag. Lesen Sie hier was der Deutsche Evangelische Kirchentag ist und was er will.

 

Das Jahr 2013 steht in der Reformations-Dekade unter dem Thema "Reformation und Toleranz". Dazu findet eine Veranstaltungsreihe an der Sächsisch-Böhmischen Grenze statt, die den Titel "Grenze der Toleranz" trägt. (Mehr dazu lesen Sie auch unter Gustav-Adolf-Werk in Sachsen e.V.)

Die Eröffnung findet am 1. Mai 2013 mit einem ökumenischen deutsch-tschechischen Gottesdienst um 14 Uhr in der Wolfgangkapelle statt. Das traditionelle deutsch-tschechische Nachbarschaftsfest auf dem Mückenberg schließt sich mit gemeinsamen Picknick an.

Am 12. April 2013 umd 19:30 Uhr lädt die Kirchgemeinde Niederschöna-Oberschaar in den Gemeindesaal Niederschöna zu einem Film- und Gesprächsabend herzlich ein. Als Gesprächsgrundlage wird am Anfang der Film "Monsanto - Mit Gift und Genen" gezeigt. Der Film beschreibt die weltweiten Aktivitäten des Konzerns Monsanto, seine Verquickungen mit der Politik und die Gefahren, die von seinen Produkten, insbesondere dem Totalherbizid Roundup und genetisch verändertem Mais ausgehen.
Der Abend soll Gelegenheit geben, Fragen zu stellen und gemeinsam nach Antworten zu suchen.

Nach einer gesetzlichen Neuregelung erhalten Sie in den nächsten Wochen Post von Ihrer Krankenkasse zum Thema Organspende. Der Vorsitzende des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland Präses Dr. Nikolaus Schneider hat ein geistliches Wort zur Organspende verfasst. pdfGeistliches_Wort_zur_Organspende.pdf

In der Passionszeit finden im Kirchenbezirk Freiberg zahlreiche Andachten und Konzerte statt, so zum Beispiel vom 18. bis 28. März jeweils von Montag bis Freitag, 12 Uhr in der Annenkapelle in Freiberg Passionsandachten.

Die Johannespassion von Johann Sebastian Bach wird am 23. März, 17 Uhr im Dom zu Freiberg aufgeführt.
Im Karfreitagsgottesdienst am 29. März wird in der Stadtkirche Dippoldiswalde 15 Uhr die Uppsala-Passion erklingen.
Zur gleichen Zeit gibt es zur "Musik zur Sterbestunde Jesu" von Heinrich Schütz "Die Sieben Worte Jesu am Kreuz" in der Christuskirche in Freital-Deuben zu hören.

Die Zeit der Einkehr, der Buße und des Fastens wird von der Fastenaktion der evangelischen Kirche „7 Wochen Ohne" begleitet, die in diesem Jahr unter dem Motto „Riskier was, Mensch – Sieben Wochen ohne Vorsicht" steht. Riskier was MenschDie Initiative möchte nicht dazu anregen, leichtsinnig zu sein im Sinne von Extremsport, sinnloses Zocken oder Wertpapierspekulation; vielmehr Rüstungen und Masken ablegen, Gesicht zeigen, die eigene Meinung mal auf andere Ansichten prallen lassen. Gemeinschaft entstehe da, wo Vorbehalte und falsche Rücksichtnahmen abgelegt werden, und wo man sich in der Auseinandersetzung wieder zusammenrauft, so das Plädoyer der Initiatoren.

 

 

 

 

Jugendliche unseres Kirchenbezirkes berichten über Ihre Erfahrungen und Erlebnisse in Papua Neuguinea während einer Jugendbegegnung mit unserem Partnerkirchenbezirk Lae.

Seien Sie herzlich eingeladen:

  • 22. Februar, 19:30 Uhr, Pfarrhaus Pretzschendorf, Zur Kirche 10
  • 6. März, 19:30 Uhr, Pfarrhaus Weißenborn, Frauensteiner Straße 10

Himmel trifft Paradies

Nach reichlich 11 Jahren als Pfarrer der Kirchgemeinden Lichtenberg und Weigmannsdorf-Müdisdorf beendet Pfarrer Ulf Döring im Februar seinen Dienst in unserem Kirchenbezirk. Viele Jahre arbeitete er auch im Kirchenbezirksvorstand, zuletzt als dessen Vorsitzender mit.
Der Verabschiedungsgottesdienst findet am 10. Februar 2013 um 14 Uhr in der Kirche Lichtenberg statt.
Während die beiden Kirchgemeinden und der Kirchenbezirk Pfarrer Döring verabschieden müssen, freut sich die Kirchgemeinde Dresden-Bühlau nach einer Vakanzzeit auf den Neubeginn mit ihm. Alles Gute dafür!

Fürchtet euch nicht! Haltet stand, so werdet ihr sehen, wie der Herr euch heute helfen wird.
(2. Mose 14,13) – Losung 2. Weihnachtsfeiertag

Liebe Schwestern und Brüder,

ein in mancher Hinsicht schwieriges und unüberschaubares Jahr geht zu Ende. Von vielen hat es große seelische und körperliche Kraft verlangt. Auch von allen, die in unserer Kirche als Ehren-, Neben- oder Hauptamtliche einen Dienst haben. Ich denke zuerst an die Kirchenvorstände, die ja normalerweise nicht nur mit der Leitung ihrer Gemeinden zu tun haben, sondern in aller Regel noch andere Aufgaben über-nommen haben. Dann die große (und durchaus beglückende) Zahl derer, die ansonsten regelmäßig ihre Bereitschaft zum Einsatz unter Beweis stellen: beim Austragen der Kirchennachrichten, in Kantoreien und Posaunenchören, bei der Ausgestaltung von Gemeindefesten oder dem Vorbereiten des Kirchenkaffees. Dann fallen mir die ein, die mit dafür sorgen, dass die Verkündigung in den Kirchen ihren regelmäßigen Platz behält: die Lektorinnen und Lektoren, Prädikanten und Prädikantinnen, aber eben auch: Pfarrerinnen und Pfarrer im Ruhestand, die es nicht lassen können, von dem zu reden, was sie gesehen und gehört haben (Apostelgeschichte 4,20).
Und dann lese ich in einer Stellungnahme eines Kirchenvorstehers einen solchen Satz: Die Aufgaben in der Gemeinde „erfordern ein vielfältiges ehrenamtliches Engagement unzähliger freiwilliger Helfer, alles in ihrer Freizeit und oft auch zu Lasten des Familienlebens. Wir tun's aber gerne, weil wir die Erfahrung gemacht haben, alles, was wir geben, bekommen wir in anderer Weise um ein Vielfaches zurück." Wie dankbar bin ich dafür!

Zugleich ist mir bewusst: es sind so viele offene Fragen vor uns. Und mir ist dabei klar, dass es bestimmt nicht nur die Fragen unserer Kirche sind, die Menschen ratlos machen, sondern auch ungeklärte Dinge in den Familien, im Beruf, Sorgen um die Gesundheit. Ich weiß, was das für manchen von uns bedeutet.

Sind wir da an einer Stelle, die vergleichbar ist der Situation, die hinter der Losung für den zweiten Christtag steht: das Gottesvolk hat im Rücken die ägyptische Reiterei und vor sich das Wasser des Roten Meeres. Aber ich kann diese Lage nicht anders ansehen, als dass ich den Fortgang der Geschichte mit ins Auge fasse: wunderbarerweise eröffnen sich dann doch gangbare Wege. Von daher lebt für mich die Ermutigung, die Gottes Wort hier ausstrahlt. Es ist kein leichter Weg vor uns, aber Gott wird uns helfen. Können wir uns vorstellen, können wir darauf vertrauen, dass Gott auch für uns Wege eröffnet, die wir heute noch gar nicht zu denken wagen? Und im Blick auf das Geschehen zu Weihnachten: unser Herr hat sozusagen hinter sich die Armut und das Elend in der Krippe – und vor sich das Kreuz. Und Gott eröffnet buchstäblich wunderbarerweise einen Weg.

Ich wünsche uns allen, dass wir in solchem Vertrauen standhalten können, dass uns die vertrauten und schönen Weihnachtstage darin bestärken und dass wir schließlich ermutigt in das neue Jahr mit seinen Verheißungen, seinem Glück und seinen Belastungen gehen können.

Ihr
Christoph Noth

ApfelsaftprojektEngagierte Jugendliche haben gemeinsam mit vielen Apfelbaumbesitzer/innen viele Äpfel aus Gärten unseres Kirchenbezirkes gesammelt und sind noch bis Anfang November fleißig dabei. Aus dem Obst wurde schon der erste köstliche Apfelsaft durch den Mosterer Holger Stein aus Freital gekeltert. Der Erlös des Apfelsaftverkaufs geht direkt in die Arbeit der Jugendpartnerschaft mit Papua Neuguinea.

Der vollmundige Saft steht zum Kauf für Sie und Ihre Kirchgemeinden bereit. Er ist für viele Gelegenheiten sehr gut geeignet:

  • als Getränk für Ihre Gruppen
  • als Dankeschön für ehren- und hauptamtliche Mitarbeitende
  • als kulinarisches Weihnachtsgeschenk
  • zum Ausschank für Gemeindefeste
  • als Grundlage für Apfelpunsch für Gemeindeweihnachtsfeiern
  • ...

Bestellungen können bei Frau Gruhlke aufgegeben werden (Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, oder Fax: 03504- 625 8570).

Die Landesbühnen Sachsen zeigen »Anne Frank - Ein Projekt« in der Emmauskirche in Freital-Potschappel am 15.11. 2012 um 19.30 Uhr.
Während das jüdische Mädchen Anne 1942 bis 1944 fünfundzwanzig Monate mit den Eltern, der Schwester Margot und vier weiteren Juden in einem Versteck in einem Amsterdamer Hinterhaus zusammengepfercht war, hielt sie täglich ihre Erlebnisse, Gedanken und Empfindungen fest. Da es ihr an einer Freundin fehlte, personifizierte sie ihr Tagebuch: „Um nun die Idee von der lang ersehnten Freundin in meiner Fantasie noch zu steigern, will ich nicht, wie jeder andere, nur Tatsachen in mein Tagebuch schreiben, sondern dieses Tagebuch meine Freundin selbst sein lassen, und diese Freundin heißt: Kitty!" Die letzte Eintragung stammt vom 1. August 1944. Drei Tage später wurden die Untergetauchten entdeckt, festgenommen und nach Auschwitz deportiert. 1945 starb Anne Frank im KZ Bergen-Belsen.
„Das Tagebuch der Anne Frank" ist das Schicksalsdokument einer von den Nationalsozialisten verfolgten Familie, das zugleich Aufschluss gibt über das Seelenleben eines klugen und sensiblen Mädchens in der Pubertät und über menschliches Zusammenleben unter Extrembedingungen. Der Regisseurin ging es bei diesem Projekt nicht um eine historisierende Aufführung, sondern um „die Frage, was das Tagebuch eines Mädchens, das vor mehr als einem halben Jahrhundert ermordet wurde, relevant macht für den Alltag und den Erfahrungshorizont der Jugendlichen von heute".

„Das halte ich nicht aus, wenn so auf mich aufgepasst wird, dann werde ich erst schnippisch, dann traurig, und schließlich drehe ich mein Herz wieder um, drehe das Schlechte nach außen, das Gute nach innen und suche dauernd ein Mittel, um so zu werden, wie ich gern sein würde und wie ich sein könnte, wenn ... wenn keine anderen Menschen auf der Welt leben würden." (Anne Frank)

Ev.-Luth. Superintendentur Freiberg   |   Untermarkt 1   |   09599 Freiberg

Telefon03731/203920   |   Fax03731/2039212   |   KontaktDiese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!