Kirche in Sachsen

Kirchensteuer auf Einkommensteuer für Kapitalerträge: Das Verfahren wird vereinfacht – Freibeträge bleiben erhalten.

Die diesbezüglichen Informationen vieler Banken und Sparkassen durch Kundenschreiben, Flyer und Abdruck auf Kontoauszügen verursachen gegenwärtig viel Unsicherheit und Unmut bei unseren Kirchenmitgliedern. Wichtig ist daher: Es gibt keine neue oder gar höhere Kirchensteuer, sondern nur eine durch den Bundesgesetzgeber vorgegebene Verfahrensvereinfachung ab 2015 durch automatische Erhebung der Einkommensteuer auf Kapitalerträge (v. a. Zinsen). Wer diese Automatisierung für die Kirchensteuer nicht will, kann einen Sperrvermerk setzen lassen und muss dann – wie auch jetzt schon – für die Einkommensteuer die nicht befreiten Zinserträge gegenüber seinem Finanzamt erklären. Darüber müssen die Banken und Sparkassen informieren. Oft fehlt dabei aber leider der Hinweis auf den Sparer-Freibetrag und den Datenschutz. Denn selbstverständlich fällt wie bisher auf Zinserträge unterhalb des jährlichen Sparer-Freibetrages (801 Euro bei Ledigen bzw. 1.602 Euro bei Verheirateten und Lebenspartnern) keine Einkommensteuer und folglich auf diese auch keine Kirchensteuer an. Außerdem müssen im neuen automatisierten Verfahren strengste Maßnahmen für den Datenschutz eingehalten werden. Die Erhebung erfolgt verschlüsselt und anonymisiert. Die Religionszugehörigkeit der Kunden wird den Bankmitarbeitenden nicht bekannt gemacht.

Ev.-Luth. Landeskirchenamt Sachsens Dresden, den 30.01.2014

Im Januar werden Pfarrer Coburger und Pfarrerin Krautkrämer aus unserem Kirchenbezirk in neue Pfarrstellen wechseln. Jörg Coburger war viele Jahre Pfarrer am Dom St. Marien in Freiberg sowie in der Schwesterkirchgemeinde Kleinwaltersdorf. Judith Krautkrämer war neben ihrem Dienst in der Kirchgemeinde Oberschöna auch Jugendpfarrerin für unseren Kirchenbezirk.

Am 5. Januar findet 14 Uhr der Verabschiedunggottesdienst von Pfarrer Jörg Coburger im Dom zu Freiberg und am 12. Januar ebenfalls 14 Uhr die Verabschiedung von Pfarrerin Judith Krautkrämer in der Kirche Oberschöna statt.  Sie sind herzlich zu den Gottesdiensten eingeladen.

Tharandter Ausstellungsprojekt lockt Hunderte Besucher an

Tharandt Ausstellung Juden in SachsenMit einer feierlichen Eröffnungsveranstaltung wurde am Samstagnachmittag die Wanderausstellung JUDEN IN SACHSEN der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung im Evangelischen Gymnasium in Tharandt eröffnet. Neben einer ereignisgeschichtlichen Einführung in die Ausstellung durch Werner Rellecke, erfuhren die Besucher von Spuren jüdischer Bewohner in Tharandt vor 1945 und wurden musikalisch durch die Schüler Grainne Nestor und Tilmann Gaitzsch eingestimmt.

Am Sonntagmorgen folgten vor allem Familien der Einladung zum Gottesdienst in der Ausstellung. Schülerinnen und Schüler der Klasse 6a gestalteten einen lebendigen Gottesdienst, der die gemeinsamen Wurzeln zwischen Judentum und Christentum verdeutlichte.
Im Anschluss erzählten die Musiker von „Das Blaue Einhorn" einfühlsam Geschichten von Lebensfreude und Lebensleid in der bis auf den letzten Platz besetzten Tharandter Bergkirche. Mit frenetischem Applaus bedankte sich das Publikum für ein Konzert, dass mit Herz und Seele berühren ließ.
Bis zum Nachmittag strömten Hunderte von Besuchern in das Evangelische Gymnasium um die Ausstellung zu besuchen und sich von der Schlossküche aus Reichstädt mit jüdischen Spezialitäten verwöhnen zu lassen.

Noch bis zum 17. November sind Interessierte eingeladen sich die Ausstellung und die vielseitigen Veranstaltungen des Begleitprogrammes zu besuchen.

Am Dienstag wird mit der Buchlesung „Jona. Ein jüdisches Leben in Deutschland" von Zwi Kanar in der Buchhandlung „Findus" ab 19:30 Uhr das Leben des Autors und Schauspielers in Deutschland/ Sachsen zur Zeit des Nationalsozialismus sowie in Israel in den Blick genommen.

Der Freitagabend bietet Jugendlichen ab 13 Jahren die Möglichkeit einer jungen Jüdin vom Projekt LIKRAT e.V. zu begegnen. Damit bietet der Verein vor allem jungen Menschen die Möglichkeit einen unbefangenen Zugang rund um das Thema Judentum zu finden.

Am Sonntag schließt das Ausstellungsprojekt mit einer Familienveranstaltung ab, die von der Dresdner Band AKLARONTE und ihrem aktuellen Programm „Kreislauf des Lebens" gestaltet wird. Mit Akkordeon, Gesang, Violine, Klarinette, Bass und Percussion bringen die Musikerinnen und Musiker begeistert Klezmer und jiddische Folklore zum Klingen. Der Rhythmus geht in die Beine, die melancholischen Melodien lassen die Seele schwingen.

Die Ausstellung ist jeweils eine Stunde vor und nach den Veranstaltungen im Gymnasium geöffnet.

 

 

Mit der Ausstellung JUDEN IN SACHSEN und spannenden Veranstaltungen jüdisches Leben entdecken

Plakat A2_Juden_in_Sachsen_13Seit einigen Wochen suchen der Geschichtslehrer Dr. Peter Erli und die Pfarrerin Agnes Zuchold in historischen Dokumenten und in Gesprächen mit Tharandtern nach Spuren von Jüdinnen und Juden, die vor 1945 in Tharandt gelebt haben. Das Engagement der beiden ist Teil eines Ausstellungsprojektes, das gemeinsam vom Evangelischen Gymnasium Tharandt, der Ev.-Luth. Kirchgemeinde Tharandt und dem Ev.-Luth. Kirchenbezirk Freiberg initiiert wurde. Die Initiatoren laden Kinder, Jugendliche und Erwachsene ein sich vom 09. bis 17. November 2013 auf die Suche nach jüdischen Spuren in Tharandt und Umgebung zu begeben. In der Aula des Evangelischen Gymnasiums ist die von der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung erstellte Wanderausstellung JUDEN IN SACHSEN zu sehen, die die Besucherinnen und Besucher durch fundierte Information an jüdisches Leben in Sachsen in Vergangenheit und Gegenwart heranführt. Die Ausstellung wird durch ein vielschichtiges Begleitprogramm für alle Altersgruppen umrahmt, welches jüdische Kultur erlebbar und Begegnungen mit Menschen jüdischen Glaubens ermöglicht.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Die Frauenarbeit des Gustav-Adolf-Werkes unterstütz in ihrem Jahresprojekt 2013 sozialdiakonische Projekte der Evangelischen Kirche Lutherischen Bekenntnisses in Brasilien. Am Dienstag , 8. Oktober 2013, 19 Uhr wird Frau Velten im Untermarkt 5 in Freiberg über ihr Leben und ihre Erfahrungen in Brasilien berichten.

Am 1. September enden zwei Vakanzen in unserem Kirchenbezirk.
Pfarrer Daniel Liebscher wird am 22. September 2013 um 14:00 Uhr in einem Festgottesdienst in der Jakobikirche Freiberg in sein Amt als Pfarrer der Kirchgemeinde Jakobi-Christophorus eingeführt. Gleichzeitig freut sich die Kirchgemeinde nach Um- und Ausbauarbeiten das Gemeindehaus an der Dresdner Straße 3 mit einem Gemeindefest einzuweihen.

Vikar Jan Herfen wird als Pfarrer des Kirchspiels Höckendorf im Pfarrhaus Dorfhain einziehen. Am 29. September 2013 um 14:00 Uhr feiern die Kirchgemeinden des Kirchspiels in der Dorfhainer Kirche den Ordinationsgottesdienst mit Jan Herfen unter Leitung von Superintendent Noth.
Zum Kirchspiel Höckendorf gehören die Kirchgemeinden Colmnitz, Dorfhain-Klingenberg, Höckendorf und Ruppendorf.

Die Talsperre Malter wird 100 Jahre alt, Grund genug für die Kirchgemeinden des Kirchspiels Kreischa-Seifersdorf im Festzelt (am ehemaligen Parkplatz vom Campingplatz) am 21. Juli 2013, 9.30 Uhr einen Gottesdienst zu feiern. Die musikalische Ausgestaltung übernimmt dabei der Posaunenchor Oelsa.

Am Sonntag, 14. Juli 2013, erklingt um 17 Uhr im Dom Musik der Freiberger Lateinschulbibliothek. Die heutige Möller-Bibliothek ist auch eine wahre Fundgrube für Musikalien. Viele Chorbücher, die dereinst auch am Dom mit genutzt wurden, sind in der Bibliorhek noch heute vorhanden. Aus diesem Bestand erklingt ein Programm, was zum Großteil Musik enthält, die so seit Jahrhunderten nicht mehr erklungen ist und extra für dieses Konzert in heutige Notationsform übertragen wurde. Im Zentrum steht das Te Deum des ehemaligen Dresdner Hofkapellbeisters Rogier Michael. Es entstand 1594, im gleichen Jahr, in dem die Engel der Grablege des Domes ihre Instrumente in die Hände gelegt bekamen. Die Nachbauten dieser Engelsinstrumente werden so auch im Konzert erklingen. Es singt das Ensemble Freiberger Dom-Music. Im Anschluss an das Konzert wird das Programm aufgenommen und liegt dann Ende des Jahres als CD vor. Konzertkarten erhalten Sie im "Domladen".

Die Kirchgemeinde Geising nutzt den 500. Geburtstag ihrer Kirche um am 7. Juli ein ökumenisches Gemeindefest zu feiern. Dankbar sind alle für die Restaurierung des Pfeifenwerks der Geisinger Ranfft-Orgel, die nun beendet ist. Zum Festgottesdienst um 14 Uhr wird die Orgel die Gemeinde wieder mit einem schönen Klang erfreuen.

Gleichzeitig wird in diesem Gottesdienst das Pfarrerehepaar Freimut und Maren Lüdeking verabschiedet. Gemeinsam mit ihren Kindern werden sie im August nach Reichenberg bei Moritzburg wechseln. 

Seit einigen Wochen haben Kinder aus Sayda das Singspiel "Philippus und der Kämmerer" von Ulrich Gohl eingeübt.
Der Kämmerer der äthiopischen Königin ist ein angesehener Mann, der schon ziemlich weit oben auf der Karriereleiter steht. Dennoch treibt ihn eine innere Unruhe, den eigentlichen Sinn für sein Leben zu suchen. Auf dem Heimweg von einer Reise nach Jerusalem begegnet er Philippus und sein Leben verändert sich...
In einfachen Liedern, welche sich schnell zu Ohrwürmern entwickeln und kleinen Texten wird die Geschichte nacherzählt.

Am 30. Juni 2013 um 10:00 Uhr kommt im Rahmen des Familiengottesdienstes in der Saydaer Kirche "Philippus und der Kämmerer" zur Aufführung. Sie sind herzlich dazu eingeladen!

Ev.-Luth. Superintendentur Freiberg   |   Untermarkt 1   |   09599 Freiberg

Telefon03731/203920   |   Fax03731/2039212   |   KontaktDiese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!