Kirche in Sachsen

Pfarrer Martin Schanz, seit 1999 Inhaber der ersten Pfarrstelle im Kirchspiel Frauenstein, wechselt im April 2014 in die Kirchgemeinde Forchheim-Dörnthal im Kirchenbezirk Marienberg. Martin Schanz war unter anderem viele Jahre engagiertes Mitglied des Kirchenbezirksvorstandes Dippoldiswalde und begleitete in dieser Funktion auch das Zusammengehen der ehemaligen Kirchenbezirke Dippoldiswalde und Freiberg zum neuen Kirchenbezirk Freiberg.

Seine Verabschiedung aus dem Dienst im Kirchspiel Frauenstein und in unserem Kirchenbezirk findet am Ostermontag, dem 21. April 2014 um 14.00 Uhr in der Kirche zu Frauenstein in einem Gottesdienst statt. Sie sind herzlich dazu eingeladen.

Am Samstag, dem 12. April 2014 um 17 Uhr wird Gioachino Rossinis geistliches Hauptwerk „Stabat Mater" im Freiberger Dom aufgeführt. Der Text des Stabat Mater geht zurück auf eine mittelalterliche lateinische Dichtung, die mit den Worten Stabat mater dolorosa (lateinisch für: Stand die Mutter voller Schmerzen) zurückgeht. Der erste Teil beinhaltet die Empfindungen der Maria beim Anblick ihres toten Sohnes am Kreuze, der zweite dann Gebete zu Maria um ein Verstehen und gleichsames Empfinden. Das Werk entstand 1832 und die Uraufführung 1842 war für Rossini ein Triumph. Auch wenn die geistliche Musik Rossinis weniger bekannt ist, so zieht doch Stabat Mater seine Zuhörer mit an italienische Opern erinnernder Musik und dem oft leidvollen und trauernden, sehr emotionsbeladen Text in seinen Bann.

Domchor Foto  Rudolph 2014Der Domchor wird das Konzert gemeinsam mit der Mittelsächsischen Philharmonie und einem renommierten Solistenensemble gestalten. Die Sopranistin Jana Büchner ist dem Freiberger Publikum schon hinreichend bekannt. Bettina Denner-Brückner feierte jüngst im Rosenkavalier am Mittelsächsischen Theater Erfolge. Der Bariton Henryk Böhm ist einer der gefragtesten Sänger seines Fachs, der junge Tenor Milos Bulajic ist derzeit in Sofia an der Nationaloper engagiert und stand erst kürzlich in Salzburg in Verdis Il trovatore mit Anna Netrebko und Placido Domingo auf der Bühne.

Gioachino Rossini ist zweifelslos der bedeutendste Opernkomponist Italiens im beginnenden 19. Jahrhundert. Werke wie der Barbier von Sevilla gehören bis heute zum Repertoire vieler Opernhäuser und begeistern noch immer ein großes Publikum.

Der italienische Belcanto-Stil findet sich in den Arien wieder und rückt das Werk so in unserem heutigen Verständnis in die Nähe des Opernhaften. Da aber die italienische Musik sich in dieser Art entwickelte und sich ebenso im oratorischen Bereich ausdrückte, kann von einer Nähe zur Oper eigentlich nicht gesprochen werden. Auch wenn der Text Papst Innozenz III. als Verfasser zugeordnet wird und im katholischen Missale Romanum seinen Platz fand, findet das Stabat Mater gerade auch in unserem Dom seinen berechtigten Platz im Kanon der Passionsmusiken. Denn er ist nicht nur nach der Mutter Jesu Christi benannt, sondern es finden sich im Inneren bis heute zahlreiche Mariendarstellungen, wie beispielsweise die weinende Madonna mit dem toten Jesus auf der Südseite, eine weitere Darstellung in der Sakristei, Maria neben Jesus und Johannes in der Triumphkreuzgruppe und nicht zuletzt die Mariendarstellungen mit dem neugeborenen Jesuskind im Tympanon der Goldenen Pforte und auf dem Schalldeckel der Tulpenkanzel.

Im März 2014 ist die neue Datenbank des Landesjugendpfarramtes Sachsens an den Start gegangen. Mit über 3.300 Texten ist sie die größte Datenbank mit Laienspielen in Deutschland.

Das Landesjugendpfarramt sammelt bereits seit Jahrzehnten Laienspieltexte verschiedenster Genre und zu verschiedensten Anlässen, wie Weihnachten und andere kirchliche Feiertage, Gemeinde- oder Sommerfeste. Jetzt wurden viele Texte in mühevoller Kleinarbeit für die Datenbank aufbereitet. Ein großer Teil der Stücke steht digital als Leseprobe zur Verfügung. Und die Datenbank wird weiter anwachsen, denn noch sind nicht alle Texte aus der reichhaltigen Bibliothek des Landesjugendpfarramtes eingearbeitet und jedes Jahr kommen aktuelle Stücke hinzu.

Eine Schlagwortsuche von Abel bis Zwerg erleichtert die Suche nach einem passenden Text. Durch zusätzliche Kategorien wie Anlass, Spieleranzahl, Zielgruppe oder Dauer lassen sich die Texte weiter eingrenzen, so dass Spielleiter hier das geeignetste Stück für ihre Gruppe finden können.

Texte, deren Rechte beim Landesjugendpfarramt liegen, lassen sich auf der Webseite direkt bestellen und Spielgruppen können die Aufführungsrechte erwerben. Texte anderer Verlage können über die Datenbank ausgeliehen werden. Sollen sie zur Aufführung kommen, müssen die Rechte dafür bei den Verlagen eingeholt werden. Über die Spieltextedatenbank ist es möglich, den Kontakt zu den Verlagen herzustellen.

Weitere Informationen unter: Spieltexte
oder im
Ev.-Luth. Landesjugendpfarramt Sachsens
Tel.: 0351 4692-410
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Joseph - ein echt cooler Träumer

A 8 FILEminimizerEin letztes Mal schlüpfen am 16. März 2014 um 16 Uhr in der Jakobikirche in Freiberg 80 Kinder in ihre Rollen. Gekleidet in wunderbare Kostüme als Joseph und seine Brüder, als Karawane, als orientalische Tänzerinnen und als Pharao erzählen, singen und tanzen sie die bewegende biblische Geschichte des Träumers Joseph.
In der zweiten Winterferienwoche ist all das entstanden, was die Kinder nun mit Begeisterung in der Jakobikirche in Freiberg präsentieren werden. Aus sechs verschiedenen Workshops konnte sich jedes Kind das aussuchen, woran es am meisten Freude hat. So entstanden mit viel Lust und Engagement alle Teile des Musicals: wunderschöne Kulissen, sogar ein Gefängnis, bezaubernde Kostüme und zwei schelmische Dromedare, faszinierend inszenierte Tänze. Elf Kinder treten als Solisten auf und alle 80 singen im großen Musicalchor. Die Geschichte wird von den Theaterkindern mit viel Gefühl gespielt. Es ist beeindruckend, was in knapp fünf Tagen entstanden ist und welches Strahlen und welche Freude darüber aus den Kindern leuchtet. Einige Einblicke in das Musicalgeschehen erhalten Besucher, die schon eine halbe Stunde vor der Aufführung in der Kirche Platz nehmen. Sieben Kinder haben im Fotoworkshop ihr Fotografenauge geschult und sehr schöne Bilder aus dem Entstehungsprozess und bunten Leben der Musicalwoche zusammengestellt. All dies geschah unter der Anleitung eines großen Mitarbeiterteams bestehend aus Kantor(inn)en, Gemeinde- und Sozialpädagog(inn)en sowie Jugendlichen aus dem Kirchenbezirk Freiberg - unterstützt von einem wunderbaren jugendlichen Betreuer(innen)team. Die Jugendlichen waren in der Freizeit für die Kinder da, sorgten für ihr Wohl, eine gute Nacht und standen hoch im Kurs bei den Kindern. Alle sind bei diesem Projekt ein ganzes Stück gewachsen. Die Kinder und Mitarbeiter(innen) werden die intensiven Erfahrungen noch lange begleiten und die Besucher der letzten Aufführung dürfen gespannt sein, welcher Eindruck in ihnen nachklingen wird.

 

80 Kinder zeigen "Joseph - ein echt cooler Träumer" in drei Kirchen des Kirchenbezirkes Freiberg jeweils um 16 Uhr

  • am 1. März in der Stadtkirche Dippoldiswalde
  • am 2. März in der Christuskirche Freital-Deuben
  • am 16. März in der Jakobikirche Freiberg.

Joseph ein echt cooler TräumerDas Musical selbst entsteht in der 2. Februarferienwoche im King's in Schmiedeberg. Dort tauchen 80 Kinder des Kirchenbezirkes Freiberg in die lebenspralle Geschichte des alttestamentlichen Joseph ein, fertigen unter Anleitung von KantorInnen und GemeindepädagogInnen Kulissen und Kostüme selbst, singen, entwickeln Tänze und Theater. So ist jedes Kind unmittelbar beteiligt am Enstehen des großen Ganzen und mit der Geschichte verwoben. Ein jugendliches Betreuerteam ist den Kindern außerhalb der Musicalarbeit zur Seite gestellt.

Mehr erfahren Sie hier.

 

Kirchensteuer auf Einkommensteuer für Kapitalerträge: Das Verfahren wird vereinfacht – Freibeträge bleiben erhalten.

Die diesbezüglichen Informationen vieler Banken und Sparkassen durch Kundenschreiben, Flyer und Abdruck auf Kontoauszügen verursachen gegenwärtig viel Unsicherheit und Unmut bei unseren Kirchenmitgliedern. Wichtig ist daher: Es gibt keine neue oder gar höhere Kirchensteuer, sondern nur eine durch den Bundesgesetzgeber vorgegebene Verfahrensvereinfachung ab 2015 durch automatische Erhebung der Einkommensteuer auf Kapitalerträge (v. a. Zinsen). Wer diese Automatisierung für die Kirchensteuer nicht will, kann einen Sperrvermerk setzen lassen und muss dann – wie auch jetzt schon – für die Einkommensteuer die nicht befreiten Zinserträge gegenüber seinem Finanzamt erklären. Darüber müssen die Banken und Sparkassen informieren. Oft fehlt dabei aber leider der Hinweis auf den Sparer-Freibetrag und den Datenschutz. Denn selbstverständlich fällt wie bisher auf Zinserträge unterhalb des jährlichen Sparer-Freibetrages (801 Euro bei Ledigen bzw. 1.602 Euro bei Verheirateten und Lebenspartnern) keine Einkommensteuer und folglich auf diese auch keine Kirchensteuer an. Außerdem müssen im neuen automatisierten Verfahren strengste Maßnahmen für den Datenschutz eingehalten werden. Die Erhebung erfolgt verschlüsselt und anonymisiert. Die Religionszugehörigkeit der Kunden wird den Bankmitarbeitenden nicht bekannt gemacht.

Ev.-Luth. Landeskirchenamt Sachsens Dresden, den 30.01.2014

Im Januar werden Pfarrer Coburger und Pfarrerin Krautkrämer aus unserem Kirchenbezirk in neue Pfarrstellen wechseln. Jörg Coburger war viele Jahre Pfarrer am Dom St. Marien in Freiberg sowie in der Schwesterkirchgemeinde Kleinwaltersdorf. Judith Krautkrämer war neben ihrem Dienst in der Kirchgemeinde Oberschöna auch Jugendpfarrerin für unseren Kirchenbezirk.

Am 5. Januar findet 14 Uhr der Verabschiedunggottesdienst von Pfarrer Jörg Coburger im Dom zu Freiberg und am 12. Januar ebenfalls 14 Uhr die Verabschiedung von Pfarrerin Judith Krautkrämer in der Kirche Oberschöna statt.  Sie sind herzlich zu den Gottesdiensten eingeladen.

Tharandter Ausstellungsprojekt lockt Hunderte Besucher an

Tharandt Ausstellung Juden in SachsenMit einer feierlichen Eröffnungsveranstaltung wurde am Samstagnachmittag die Wanderausstellung JUDEN IN SACHSEN der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung im Evangelischen Gymnasium in Tharandt eröffnet. Neben einer ereignisgeschichtlichen Einführung in die Ausstellung durch Werner Rellecke, erfuhren die Besucher von Spuren jüdischer Bewohner in Tharandt vor 1945 und wurden musikalisch durch die Schüler Grainne Nestor und Tilmann Gaitzsch eingestimmt.

Am Sonntagmorgen folgten vor allem Familien der Einladung zum Gottesdienst in der Ausstellung. Schülerinnen und Schüler der Klasse 6a gestalteten einen lebendigen Gottesdienst, der die gemeinsamen Wurzeln zwischen Judentum und Christentum verdeutlichte.
Im Anschluss erzählten die Musiker von „Das Blaue Einhorn" einfühlsam Geschichten von Lebensfreude und Lebensleid in der bis auf den letzten Platz besetzten Tharandter Bergkirche. Mit frenetischem Applaus bedankte sich das Publikum für ein Konzert, dass mit Herz und Seele berühren ließ.
Bis zum Nachmittag strömten Hunderte von Besuchern in das Evangelische Gymnasium um die Ausstellung zu besuchen und sich von der Schlossküche aus Reichstädt mit jüdischen Spezialitäten verwöhnen zu lassen.

Noch bis zum 17. November sind Interessierte eingeladen sich die Ausstellung und die vielseitigen Veranstaltungen des Begleitprogrammes zu besuchen.

Am Dienstag wird mit der Buchlesung „Jona. Ein jüdisches Leben in Deutschland" von Zwi Kanar in der Buchhandlung „Findus" ab 19:30 Uhr das Leben des Autors und Schauspielers in Deutschland/ Sachsen zur Zeit des Nationalsozialismus sowie in Israel in den Blick genommen.

Der Freitagabend bietet Jugendlichen ab 13 Jahren die Möglichkeit einer jungen Jüdin vom Projekt LIKRAT e.V. zu begegnen. Damit bietet der Verein vor allem jungen Menschen die Möglichkeit einen unbefangenen Zugang rund um das Thema Judentum zu finden.

Am Sonntag schließt das Ausstellungsprojekt mit einer Familienveranstaltung ab, die von der Dresdner Band AKLARONTE und ihrem aktuellen Programm „Kreislauf des Lebens" gestaltet wird. Mit Akkordeon, Gesang, Violine, Klarinette, Bass und Percussion bringen die Musikerinnen und Musiker begeistert Klezmer und jiddische Folklore zum Klingen. Der Rhythmus geht in die Beine, die melancholischen Melodien lassen die Seele schwingen.

Die Ausstellung ist jeweils eine Stunde vor und nach den Veranstaltungen im Gymnasium geöffnet.

 

 

Mit der Ausstellung JUDEN IN SACHSEN und spannenden Veranstaltungen jüdisches Leben entdecken

Plakat A2_Juden_in_Sachsen_13Seit einigen Wochen suchen der Geschichtslehrer Dr. Peter Erli und die Pfarrerin Agnes Zuchold in historischen Dokumenten und in Gesprächen mit Tharandtern nach Spuren von Jüdinnen und Juden, die vor 1945 in Tharandt gelebt haben. Das Engagement der beiden ist Teil eines Ausstellungsprojektes, das gemeinsam vom Evangelischen Gymnasium Tharandt, der Ev.-Luth. Kirchgemeinde Tharandt und dem Ev.-Luth. Kirchenbezirk Freiberg initiiert wurde. Die Initiatoren laden Kinder, Jugendliche und Erwachsene ein sich vom 09. bis 17. November 2013 auf die Suche nach jüdischen Spuren in Tharandt und Umgebung zu begeben. In der Aula des Evangelischen Gymnasiums ist die von der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung erstellte Wanderausstellung JUDEN IN SACHSEN zu sehen, die die Besucherinnen und Besucher durch fundierte Information an jüdisches Leben in Sachsen in Vergangenheit und Gegenwart heranführt. Die Ausstellung wird durch ein vielschichtiges Begleitprogramm für alle Altersgruppen umrahmt, welches jüdische Kultur erlebbar und Begegnungen mit Menschen jüdischen Glaubens ermöglicht.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Die Frauenarbeit des Gustav-Adolf-Werkes unterstütz in ihrem Jahresprojekt 2013 sozialdiakonische Projekte der Evangelischen Kirche Lutherischen Bekenntnisses in Brasilien. Am Dienstag , 8. Oktober 2013, 19 Uhr wird Frau Velten im Untermarkt 5 in Freiberg über ihr Leben und ihre Erfahrungen in Brasilien berichten.

Ev.-Luth. Superintendentur Freiberg   |   Untermarkt 1   |   09599 Freiberg

Telefon03731/203920   |   Fax03731/2039212   |   KontaktDiese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!