Kirche in Sachsen

Am 25. März treffen sich von 9:30 Uhr bis 14:30 Uhr Frauen unseres Kirchenbezirkes in Schmiedeberg im King's zu einem Frühjahrsrüsttag.

In der Bibel steht "Vergesst die Gastfreundschaft nicht; denn durch sie haben einige, ohne es zu ahnen, Engel beherbergt."
Wer möchte nicht gern ein gute Gastgeberin sein und ein gern gesehener Gast? Doch dieses Gefühl, welches uns im privaten Leben vertraut ist, gewinnt in Zeiten der Globalisierung an Bedeutung. Wie begegnen wir Fremden: offen oder misstrauisch mit Abschottungstendenzen?

Zu diesem Themenschwerpunkt spricht Frau Silvia Ehrlich (Reisesekretärin der Kirchlichen Frauenarbeit Dresden). Die Frauen erleben den Frühlingsanfang in froher Gemeinschaft, hören Gottes Wort, kommen miteinander ins Gespräch, singen, beten und kehren dann mit neuen Impulsen und beschwingt wieder in den Alltag zurück.

Helle CV IVAnlässlich des 50. Jahrestages des Weihejubiläums der neuen Kathedrale von Coventry übergab die Stifung Frauenkirche Dresden am 20. Mai 2012 die Plastik  "Chor der Überlebenden" als Zeichen gelebter Versöhnung und Partnerschaft. Die knapp 2,70 Meter hohe Bronzeplastik wurde von Bilhauer Professor Helmut Heinze (Kreischa) als Auftragsarbeit der Stiftung Frauenkirche Dresden geschaffen. Sie zeigt sieben Figuren, die sich wie Säulen als Chor gruppieren. Für Helmut Heinze, der die Zerstörung Dresdens selbst erlebt hat, ist das Werk der Höhepunkt seiner künstlersischen Auseinandersetzung mit diesem Thema. Die Figurengruppe hat ihren festen Standort im westlichen Teil der Ruine der Kathedrale gefunden.

Professor Heinze wird am 6. Februar 2015 um 20 Uhr im Vereinshaus Kreischa über die Entstehung seiner Bronzeskulptur "Chor der Überlebenden", die würdige Übergabe in der Kathedrale Coventry und ihre Annahme berichten. Die Kirchgemeinde Kreischa und der Kunst- und Kulturverein "Robert Schumann" e.V. laden dazu herzlich ein.

Die hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Jugendarbeit der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens und des Katholischen Bistums Dresden-Meißen haben sich auf ihrer Jahrestagung vom 19.-22. Januar 2015 in Schmochtitz auf eine gemeinsame Erklärung zur aktuellen gesellschaftspolitischen Lage verständigt. Sie bringen damit ihre Überzeugung für eine Kultur des Dialogs und des respektvollen Miteinanders zum Ausdruck.
Auf der Jahrestagung, die unter dem Thema „LEBEN MIT ESPRIT - Spiritualitäten Jugendlicher wahrnehmen und ihnen Raum geben!" stand, nahm die Diskussion und Verständigung über die gegenwärtige Situation in Sachsen, Deutschland und der Welt neben dem eigentlichen Thema einen breiten Raum ein und mündete in der gemeinsamen Erklärung:

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Am 1. FeEbenauer Urs FILEminimizerbruar wird Pfarrer Urs Ebenauer, bisher Persönlicher Referent des Landesbischofs, um 14:00 Uhr in einem Festgottesdienst in den Dienst als Pfarrer der Domgemeinde St. Marien Freiberg mit Schwesterkirchgemeinde Kleinwaltersdorf von Superintendent Christoph Noth eingeführt. Damit endet für die beiden Gemeinden eine einjährige Vakanz nach dem Weggang von Pfarrer Jörg Coburger.

Ein buntes Programm hat die Frauenarbeit unseres Kirchenbezirkes für das neue Jahr zusammengestellt.
Von "B" wie "Bastelbörse" bis "W" wie "Weltgebetstagswerkstatt" reicht das Spektrum. Lassen Sie sich überraschen und einladen und schauen Sie selbst unter: pdfJahresprogramm 2015 Frauenarbeit.

"Musikalische Köstlichkeiten gewürzt mit kleinen Anekdoten" unter diesem Titel findet am 1. Februar um 16.30 Uhr in der Kirche Mulda ein Konzert für Blockflöte und Orgel statt. Es musizieren Sabine Petri und Kirchenmusikdirektor Siegfried Petri aus Chemnitz.

Pfarrerin Katharina Hiecke wird in einem Gottesdienst am 25. Januar 2015 um 14 Uhr in der Kirche Dorfchemnitz von Superintendent Noth aus dem Dienst in den Schwesterkirchgemeinden Dorfchemnitz und Voigtsdorf verabschiedet. Nach über 10 Jahren Pfarrdienst wechselt Katharina Hiecke zum 1. Februar in den Kirchenbezirk Bautzen-Kamenz und tritt dort die 2. Pfarrstelle der St. Nicolaikirchgemeinde Pulsnitz mit Schwesterkirchgemeinden an.

Wiese FILEminimizerNach drei intensiven Wochen mit Jugendlichen aus Papua Neuguinea im Sommer 2014, freuen wir uns vom 29.08.-22.09.205 auf die Rückbegegnung in Papua Neuguinea. Wir werden als Gäste in die Kultur unserer Gastgeber eintauchen. Unter dem Begegnungsmotto "Do unto others what you expect them to do to you" lernen wir kennen, was unsere Gastgeber in ihrem Alltag und in ihrem Land beschäftigt.
Es sind noch zwei Plätze für Jugendliche im Alter zwischen 18 und 26 Jahren frei. Interessierte melden sich bitte bei Heike Gruhlke (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

"Was wir zu Weihnachten feiern, ist keine Idylle."

(Walter Kardinal Kasper)

Krippe

 

Das Zitat von Walter Kardinal Kasper geht weiter:
"... Die Krippe, die wir längst in unsere warmen Stuben geholt haben, stand bekanntlich im Stall. Niemand war da, der der schwangeren Frau und dem jungen Mann aus Nazareth in Galiläa menschenwürdige Bleibe zu geben bereit war. Kaum war das Kind zur Welt gekommen, musste die junge Familie fliehen, weil Herodes, der machtbesessene Herrscher, dem Kind Jesus nach dem Leben trachtete. Flüchtlinge waren sie, politisch Verfolgte, Asylsuchende."
Eine wichtige Erinnerung in diesen Tagen, da weltweite Menschen auf der Flucht sind und auch in Sachsen um Aufnahme bitten.

Die Kirchenleitung der Ev.-Luth. Landeskirche Sachsens dankt allen, die praktische Hilfe zur Integration leisten und im Zeichen der Versöhnung aufeinander zugehen. Folgende Erklärung wird veröffentlicht:

Wort der Kirchenleitung

Während wir auf das Weihnachtsfest zugehen, sind weltweit über fünfzig Millionen Menschen auf der Flucht. Die Ursachen dafür sind komplex, sie beschäftigen auch Sachsen als Aufnahmeland. Neben dem praktischen Regelungsbedarf ist die mit der Aufnahme verbundene Angst vor Überfremdung ein besonderes Problem. Sowohl der Umgang mit Zuwanderern, als auch die notwendige Auseinandersetzung mit dem Islam fordern das Zeugnis der Kirchen in Wort und Tat.

Wir erinnern daran, dass Christus in einer Notunterkunft zur Welt gekommen ist. Bald nach seiner Geburt teilte er das Schicksal tausender Flüchtlingskinder. Auch heute begegnen wir ihm in den „geringsten Brüdern", den Hungernden, den Kranken, den Gefangenen und den Fremden. (Matth. 25, 35ff)

Wir erinnern daran, dass das Zusammenleben mit Menschen, die sich dem christlichen Glauben nicht anschließen, schon den ersten Gemeinden Anlass zur Selbstbesinnung war. Die Auseinandersetzung mit anderen Religionen und Kulturen hat ihr Zeugnis gestärkt und ihm Ausstrahlung gegeben. Dieser Herausforderung haben wir uns erneut zu stellen.

Wir erinnern daran, dass sich das Christentum den Reichtum vieler Sprachen und Kulturen zu Eigen gemacht hat. So verbindet etwa das Weihnachtsfest Elemente des jüdischen Lichterfestes, des heidnischen Roms und germanischer Sonnenwendfeiern. Zum Christusfest wird es dadurch, dass die unterschiedlichen Traditionen die Freude an dem Gott verstärken, der in Christus Mensch geworden ist.

Wir erinnern daran, dass sich die Angst vor dem Fremden nur in der Begegnung überwinden lässt. Das nachbarschaftliche Gespräch und Interreligiöse Dialoge sind daher der beste Weg, Unterschiede und Gemeinsames zu entdecken und zu verstehen. Wo unser Bekenntnis von anderen nicht gehört, verstanden oder infrage gestellt wird, macht uns das beherzter. Denn „wir können's ja nicht lassen von dem zu reden, was wir gesehen und gehört haben." (Apg. 4,20)

Als Christen wissen wir uns von Gott in eine gemeinsame Welt gestellt, die von ihren Bewohnern unterschiedlich gedeutet wird. Wir bejahen den Pluralismus der Weltanschauungen und Religionen als beste Möglichkeit, die Religionsfreiheit aller zu achten und dem Absolutheitsanspruch nur einer Deutungshoheit zu wehren. Muslime sind nicht nur tolerierte Andersgläubige, sondern Mitbewohner eines gemeinsamen Lebensraumes, in dem gilt: „Alles, was ihr wollt, dass euch die Leute tun sollen, das tut ihnen auch." (Matth. 7,12)

Als Kirchenleitung danken wir daher allen, die praktische Hilfe zur Integration leisten und im Zeichen der Versöhnung aufeinander zugehen. Wir bitten Kirchgemeinden, Initiativgruppen und Diakonie, jene Willkommenskultur zu fördern, die zur Befriedung und einem würdevollen Zusammenleben dient. Möge so die Weihnachtsbotschaft der Engel auch in diesem Jahr Herzen und Sinne erreichen: „Ehre sei Gott in der Höhe, und Friede auf Erden bei den Menschen seines Wohlgefallens." (Luk. 2,14)

Die Kirchenleitung der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens
im Dezember 2014

Bachs Messe in h-Moll erklingt zum Abschluss des Festjahres 300 Jahre Silbermann-Orgel im Freiberger Dom
Überwältigender Erfolg der Feierlichkeiten in diesem Jahr wird von Meisterwerk bekrönt
Das Festjahr 300 Jahre Silbermann-Orgel im Freiberger Dom geht am 20. Dezember 2014 mit einem hochkarätigen Konzert im Freiberger Dom zu Ende. Um 17 Uhr erklingt dann unter der Leitung von Domkantor Albrecht Koch und dargeboten vom Freiberger Domchor, dem Dresdner Barockorchester sowie einem herausragenden Solistenensemble eines der größten Kunstwerke der Musikgeschichte: Die Messe h-Moll von Johann Sebastian Bach. Schon zu den letzten großen Feiern zum 250jährigen Jubiläum der Orgel stand die so genannte Hohe Messe auf dem Programm. Der Freiberger Domchor nimmt sich erstmals seit dem Bach-Jahr 2000 wieder dieses Werkes an. Das Solisten-Ensemble besteht aus der jungen Sopranistin Magdalene Harer, den beiden Bach-Preisträgern Benno Schachtner (Alt) und Markus Flaig (Bass) sowie dem Tenor Tobias Hunger. Alle sind sie Spezialisten ihres Faches im Bereich der Barockmusik und sind sonst auf den großen europäischen Konzertbühnen und Musikfestivals zu Hause.
Das 300jährige Jubiläum der Großen Silbermann-Orgel brachte der Freiberger Dommusik einen nicht erwarteten Besucherzuspruch. Alleine zur Festwoche Ende September sowie der Sonderausstellung zur Orgel im Freiberger Dom kamen mehr als 13.000 Besucher. So geht nun ein musikalisch erfülltes Jahr zu Ende. Begonnen hatten die Feierlichkeiten im Juni mit einer Woche „Kinder bei Silbermann". Es folgten u.a. der Grand Prix d´ECHO der Vereinigung Europäischer Städte mit Historischen Orgeln (European Cities of Historical Organs, ECHO) sowie die Uraufführungen von drei Auftragskompositionen zeitgenössische Komponisten innerhalb der Freiberger Abendmusiken.
Der Freiberger Dom ist eines der herausragenden sächsischen Kirchenbauwerke. Mit seinen Kunstwerken aus 800 Jahren Geschichte zieht er jährlich tausende Besucher an. Die beiden Silbermann-Orgeln von 1714 und 1719 sind dabei klingende Botschafter des Domes. Weitere Attraktionen der Kirche sind u.a. die Kurfürstliche Grablege der Wettiner sowie der nach Sanierung wiedereröffnete gotische Kreuzgang von 1514. In Sichtweite zum Dom richtete Gottfried Silbermann 1711 seine Freiberger Orgelwerkstatt ein, die er bis zu seinem Tode im ehemaligen Regimentshaus am Schlossplatz führte. Heute hat in den Räumen die Gottfried-Silbermann-Gesellschaft ihren Sitz und präsentiert mittlerweile auch wieder eine kleine historisierende Werkstatt.
Karten für das Konzert am 20.12.14 gibt es noch an allen bekannten Reservix-Vorverkaufsstellen und online unter www.reservix.de.

Ev.-Luth. Superintendentur Freiberg   |   Untermarkt 1   |   09599 Freiberg

Telefon03731/203920   |   Fax03731/2039212   |   KontaktDiese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!