Kirche in Sachsen

Das waren bewegte und auch anstrengende Tage für alle, die sich an irgendeiner Stelle bei der Vorbereitung und Durchführung des Kirchentages in Dresden engagiert haben. Aber ich hoffe, dass neben allen Mühen das Gefühl vorherrscht: Es hat sich gelohnt, und die, die sich eingebracht haben, haben selbst den größten Gewinn davongetragen.

Impressionen

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Das waren bewegte und auch anstrengende Tage für alle, die sich an irgendeiner Stelle bei der Vorbereitung und Durchführung des Kirchentages in Dresden engagiert haben.

Aber ich hoffe, dass neben allen Mühen das Gefühl vorherrscht: Es hat sich gelohnt, und die, die sich eingebracht haben, haben selbst den größten Gewinn davongetragen.

Das Wiedersehen mit alten Bekannten oder das Kennenlernen von Menschen, die „zufällig" für ein paar Tage unter unseren Dächern Quartier gefunden haben, ist hoffentlich für alle eine große Bereicherung gewesen. 497 Gastgeber haben in unserem Kirchenbezirk 1393 Gästen in ihren Wohnungen Quartier gegeben.

Ich denke auch an die, die sich bei der Betreuung in den 26 Schulen eingesetzt und dabei für 3543 Gäste das Frühstück bereitet oder sich eine Nacht „um die Ohren geschlagen" haben. Ich hoffe, dass Sie meine Erfahrung teilen und auch erlebt haben, wie schön es ist, wenn die Kirchentagsbesucher erfüllt und müde in der Nacht ankommen, noch ein kleines Gespräch führen und sich dann dankbar und zufrieden zur Nachtruhe zurückziehen.

Am Abend der Begegnung war ich ganz angetan von der Buntheit der Kirchgemeindestand am Abend der BegegnungStände, die die Gemeinden unseres Kirchenbezirkes aufgebaut und betreut haben: Wie viel Phantasie ist dort zum Ausdruck gekommen (und dass Phantasie mit viel Arbeit verbunden ist, habe ich auch gesehen)! Ich ahne, dass hinter diesen sichtbaren Dingen noch viel geleistet werden musste, damit alles gut gelingen konnte...

Dass nun – „nach dem Fest" – mich vor allem eine tiefe Dankbarkeit bewegt, will ich mit diesen Zeilen gerne zum Ausdruck bringen: Ich bin dankbar allen, die sich haben in die Pflicht nehmen lassen. Und es ist alles andere als nur eine Floskel, wenn ich schreibe, dass man dort den Schatz unserer Kirche sehen kann: die Menschen, die ihren Glauben leben und eben auch an diesem herausragenden Punkt sichtbar werden lassen.

Der andere Dank gilt Gott, der – davon bin ich überzeugt – diese Tage gesegnet und gelingen lassen hat, Altar zum Abschlussgottesdienst am Elbuferauch wenn man den „Erfolg" natürlich nicht messen kann.

Meine Hoffnung für das „Danach" geht in verschiedene Richtungen:

Ich gehe davon aus, dass viele Menschen gerade auch aus den kleinen Gemeinden die Erfahrung mitgenommen haben: es ist schön Christ zu sein und zu Gottes Kirche zu gehören.

Ich hoffe, dass durch die Erlebnisse und Eindrücke starke Impulse für das Leben unserer Gemeinden ausgehen.

Und ich kann es mir nicht anders vorstellen, als dass die, die eigentlich der Kirche fernstehen, etwas gespürt haben von der Kraft und der Freude des christlichen Glaubens.

Damit grüße ich Sie alle herzlich,
Ihr Christoph Noth
Superintendent

 

 

 

 

 

 

 

alt74 Kinder aus Dippoldiswalde, Freital, Tharandt, Schmiedeberg, Geising, Sayda, Freiberg, Dorfhain, Höckendorf, Glashütte, Rabenau und Bobritzsch führen zum Kirchentag ihr Musical "Jona - Unterwegs im Auftrag des Herrn" auf. Am Freitag 11 Uhr stehen sie auf der großen Bühne am Hygienemuseum und schlüpfen in die Rollen von Jona, Seeleuten, Meereswessen und dem Königshof von Ninive. Die Kulissen haben sie selbst hergestellt, gemalt und mit Begeisterung gezimmert: das Schiff, mit dem Jona vor seinem Auftrag flieht, den großen Fisch, der Jona schließlich im stürmischen Meer rettet und wieder zur Besinnung bringt, und die wunderschöne Stadt Ninive. Auch die Theater-Kostüme sind von Kinderhand entstanden, genäht, verziert - alles in einer Woche, als die Kinder im Februar das Musical einstudiert haben. Letzten Samstag, drei Monate später, wurde zum Probentag in Frauenstein alles noch einmal aufgefrischt.

Eine schwere Entscheidung für den Kapitän. Doch der Würfel  fiel auf Jona (vorn). Gleich werden sie Jona über Bod ins Meer werfen.Es war erstaunlich leicht. Die Kinder beherrschten die Lieder, ihre Rollen und die Tänze noch wunderbar. So wurde die anschließende Aufführung in Frauenstein eine gelungene Vorbereitung für den großen Höhepunkt zum Kirchentag. Der Abschluss und Krönung des Projektes kommt dann am Freitagnachmittag, wenn vier Kinder ihr Musical bei "figarino spezial" vorstellen und von ihrem Mitwirken im Radio berichten und der Minichor "Eine zweite Chance" singen wird.

Freitag 3.6. 11.00 Uhr

große Bühne am Hygienemuseum - Zentrum Kinder zum Kirchentag

Samstag, 4.6. 18.05 Uhr

Übertragung "figarino spezial"

Frisches Design und neue Internetpräsenz des Kirchenbezirks - Ist das eine Brücke? Der Himmel? Ein Fisch? Vielfältige Assoziationen sind erwünscht, wenn Sie das neue Signet des Kirchenbezirks Freiberg sehen. Inspiriert von den sanften Hügeln der Ausläufer des Erzgebirges flattert ein Band in honiggelb und maigrün. Es wird überspannt von einem weiten Bogen in lichtblau. Himmel und Erde verbindet er. Ebenso die beiden nun vereinigten Kirchenbezirke Dippoldiswalde und Freiberg. Und wo er auf die Erde trifft, entsteht ein Kreuz. Dort erwartet sie ein reges christliches Miteinander. Frisch und klar ist dieser Auftritt und auch ein wenig sommerlich.

das neue Logo des Kirchenbezirks FreibergSie befinden Sich nun auf der neu veröffentlichten Webseite. In den verschiedenen Rubriken stellen sich die Arbeitsbereiche im Kirchenbezirk vor. Es entsteht ein farbiges Bild kirchlichen Lebens. Zudem finden Sie Informationen zu Taufe oder Trauung, zur Seelsorge oder Hilfsangeboten, zu aktuellen Entwicklungen oder Veranstaltungen in ihrer Nähe. Schnell erreichen Sie über die Anwahl der Kirche im Ort die Kontaktdaten und Ansprechpartner in Ihrer gesuchten Kirchgemeinde. Klicken Sie zu, unter...

www.kirchenbezirk-freiberg.de

Am 14. Mai startet im Kirchspiel Freital wieder die Rallye der Nächstenliebe. Die Freitaler Kirchgemeinden wollen älteren Gemeindegliedern ein Stück Frühlingslandschaft außerhalb der Stadt bei einer Fahrt übers Land zeigen. Dafür suchen sie noch freundliche Fahrer, die ihr Auto und ihre Zeit zur Verfügung stellen. Auch ein Picknick ist geplant. Deshalb sind Kuchenspenden herzlich willkommen.

Sie haben Zeit? Bitte melden Sie sich im Pfarramt unter 0351/6491384.

Pfarrer Heinemann wurde am Sonntag, den 3. April 2011 in einem festlichen Gottesdienst von Superintendent Christoph Noth um 14 Uhr in der Kirche Höckendorf in sein Amt als Pfarrer des Kirchspiels Höckendorf eingeführt. Damit endet die Vakanzzeit nach dem Wechsel von Pfarrer Möller in das Kirchspiel Dresden-Neustadt.

Zum Kirchspiel Höckendorf gehören die Kirchgemeinden Colmnitz, Dorfhain-Klingenberg, Höckendorf und Ruppendorf. Michael Heinemann war bisher Pfarrer im Kirchspiel Wilsdruffer Land.

Der besondere Höhepunkt im unserer Landeskirche und damit in unserem Kirchenbezirk ist in diesem Jahr der 33. Deutsche Evangelische Kirchentag vom 1. Bis 5. Juni 2011 in Dresden.

DEKT33_Plakat_Gruen_01Viele Gemeinden unseres Kirchenbezirkes beteiligen sich vor allem beim „Abend der Begegnung" und bei der Bereitstellung von Quartieren. Neben den Gemeinschaftsquartieren in Schulen werden noch dringend Gastgeber gesucht, die einen oder mehrere Kirchentagsteilnehmer in Ihrer Wohnung aufnehmen,

Wie sieht es bei Ihnen aus?

Alles weitere unter: www.kirchentag.de

Der Kirchentags-Song von Bodo Wartke

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In der Evangelischen Kirche Deutschlands (EKD) stellen sich die evangelischen Kirchen regelmäßig geschichtlichen und zeitbezogenen Themen. Aus der Besinnung auf die Wurzeln sollen neue Impulse und neue Kraft in die Gestaltung unserer Gegenwart erwachsen.

Zur Zeit befinden wir uns in der Luther-Dekade. Zehn Jahre von 2007 bis 2017 gehen wir auf das Jubiläum 500 Jahre Reformation zu. Jedes Jahr in dieser Dekade wird ein wichtiger Aspekt der Reformation und unseres Glaubens beleuchtet.

In diesem Jahr richten wir unseren Blick besonders auf die christliche Taufe - 2011 ist das Jahr der Taufe.

jahr_der_taufeJeder Mensch ist ein Gottesgeschenk . Die Liebe gilt ihm von Anfang an. In dieser Liebe macht sich Gott uns Menschen zum Geschenk. Wir sind mit Ihm verbunden und in der Gemeinschaft untereinander. Mit dem einmaligen Akt der Taufe stellen sich Menschen bewusst in diese Verbindung. Eltern bringen ihr Kind zur Taufe, um es von Anbeginn seines Lebens an der fürsorgenden Liebe Gottes anzuvertrauen und in die christliche Gemeinschaft einzubinden. Der Akt der Taufe vergewissert uns, er lässt das geistliche Geschehen durch Wasser, Wort und berührenden Segen spürbar werden. Mit der Taufkerze nehmen wir die Erinnerung mit nach Hause – das Licht, das auch und gerade in dunklen Zeiten uns zu leuchten vermag.

Dieses Jahr sind wir angeregt, der Taufe und ihrer Bedeutung für uns nachzuspüren. Das wird in den Gemeinden unseres Kirchenbezirkes auf verschiedene und vielfältige Weise geschehen. Zwei Gottesdienste setzen in allen Kirchgemeinden Sachsens einen gemeinsamen Schwerpunkt.

Taufgedächnis

Am Sonntag nach Ostern, dem 1. Mai, ist ein Taufgedächtnis für die gesamte Gemeinde vorgesehen. In Familiengottesdiensten wird in unseren Kirchen der eigenen Taufe gedacht. Suchen Sie doch einmal Ihre Taufurkunde heraus – vielleicht erst einmal ganz für sich.

Wann und wo war es, als Sie getauft wurden? Wer sind Ihre Paten? Was haben Sie miteinander erlebt – wie haben ihre Paten Sie begleitet? Sind sie selbst Pate? Und: Haben Sie Ihren Taufspruch noch gewusst? Wenn Sie ihn jetzt wieder lesen, entdecken Sie Linien, Verbindungen in Ihr Leben?

Vielleicht suchen Sie an einem Sonntag einmal gemeinsam Zeit dafür in der Familie. Es wird interessant sein, voneinander zu erfahren - Jüngere von den Älteren und umgekehrt. Und dann kann es sein, dass wieder etwas von dem Gottesgeschenk der Taufe spürbar wird.

Tauffest

Am 9. Oktober sind regionale Gottesdienste geplant, in denen die Gemeinden zum Tauffest einladen. Kleine und Große, Kinder und Erwachsene können sich nach entsprechender Vorbereitung taufen lassen. Dieser Taufsonntag mündet in ein gemeinsames Fest. Keiner muss alleine feiern, alle tragen zusammen, Gemeinschaft wird erlebbar.

Sie sind nicht getauft, Fragen des Glaubens beschäftigen und interessieren Sie? Sie würden gern mal mehr wissen, Fragen stellen, mit anderen in Kontakt kommen und über Glauben nachsinnen?

In den Kirchgemeinden unseres Kirchenbezirkes werden regelmäßig Glaubenskurse angeboten. Fragen Sie nach in ihrer Kirchgemeinde.

Ev.-Luth. Superintendentur Freiberg   |   Untermarkt 1   |   09599 Freiberg

Telefon03731/203920   |   Fax03731/2039212   |   KontaktDiese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!